
Quelle: Mischkultur, Koppensteiner, Natur im GARTEN-AKADEMIE
Februar – Zeit der Frühjahrsboten
In milden Gegenden kann mit der Aussaat von frostunempfindlichen Pflanzen begonnen werden (Karotten, Pastinaken, Petersilie). Pflänzchen können im Topf oder der Saatschale vorgezogen werden.
April – Zeit zu pflanzen
Vorgezogene Pflänzchen oder Jungpflanzen werden gesetzt Rote Rüben, Lauch und Mangold werden gesät. Auch die Steckzwiebel kommen jetzt in die Erde.
Mai – Zeit des Unkrauts
Jetzt ist die wichtigste Jahreszeit für das Jäten und Hacken der sogenannten Unkräuter, die oft gar nicht schädlich, dafür aber hübsch anzusehen und nützlich sind. Wenn der Boden leicht angefeuchtet ist, wie z.B. nach einem schwachen Regen, erwischt man die meisten Unkräuter auch mit Wurzel.
Juni – mulchen und düngen
Die Mulchschicht hat viele positive Effekte auf die gut angewachsenen Setzlinge und Keimlinge: sie verhindert das Austrocknen des Bodens, reduziert die Unkräuter, aktiviert das Bodenleben, bringt Nährstoffe in den Boden und regt die Hummusbildung an.
August – noch einmal säen
Die ersten Beete werden lückig, denn Erbsen, Salate und so manche Karotte sind bereits geerntet und verspeist worden. Um den freien Platz wieder zu füllen, sind Spätsaaten bis August möglich (Feldsalat, Endivie, Chinakohl).
September – Zeit für die Gründüngung
Die Gründüngung wird leider noch zu selten in Hausgärten angewandt, dabei ist sie eine einfache und sehr hilfreiche Methode zur Bodenverbesserung.
Oktober – kurz vorm Winterschlaf
Jetzt wird der Garten auf den Winterschlaf vorbereitet und der Boden durch Umgraben aufgelockert und belüftet, ohne dass die Bodenschichten durcheinander gebracht werden.