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Kräuter-Pflegetipps

So wachsen und gedeihen Ihre Kräuter!


Tipps vom Profi

Die meisten Kräuter erfordern zwar nur wenig Aufwand, mit ein wenig Aufmerksamkeit und liebevoller Pflege laufen sie aber erst so richtig zur Höchstform auf. Dann entwickeln sie ihr unvergleichliches Aroma, gedeihen prächtig und bleiben Krankheiten gegenüber resistent. Bio-Bauer Erwin Binder hat die wichtigsten Tipps für Sie zusammengefasst:


Gießen nach Maß

Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Oregano oder Thymian vertragen Trockenheit ausgesprochen gut, daher brauchen Sie sie nur in Maßen zu gießen. Kräuter mit großen saftigen Blättern, wie Basilikum, Petersilie und Schnittlauch verdunsten an heißen Sommertagen mehr und sind dann für einen kräftigen Schluck Wasser dankbar. Gießen Sie Ihre Kräuter, soweit möglich, mit weichem Regenwasser oder abgestandenem Leitungswasser, bei dem sich der Kalk bereits abgesetzt hat. Wässern Sie immer nur den Boden durchdringend, überbrausen Sie niemals die Pflanze selbst.


Fleißige Ernte - schönes Wachstum

Je fleißiger Sie ernten, desto schöner entwickeln sich Ihre Gewürzkräuter. Während man beim Rosmarin und Thymian ganze Äste erntet, sollte man beim Basilikum und der Petersilie die oberen Blatttriebe und keine einzelnen Blätter abknicken. Dadurch können die Pflanzen besser in die Breite wachsen. Hat man die Kräuter erstmal geerntet, müssen sie möglichst schnell in der Küche zum Einsatz kommen, denn ihre ätherischen Öle verflüchtigen sich relativ schnell und mit ihnen auch das Aroma der würzigen Pflanzen.


Trocknen

Wer seine Kräuter trocknen will, sollte dies am Besten im Sommer tun. Kräuter auf ein Gitter auflegen und im Schatten trocknen lassen. Auch im Backofen können Kräuter getrocknet werden. Den Ofen auf die niedrigste Stufe stellen und einen Spalt offen stehen lassen. Nach dem Trocknen die Blätter am besten in dunkle Glasbehälter füllen, bei hellen Gläsern zerstört das einfallende Licht das Aroma schneller.


Verwendung der Kräuter in der Küche

Wichtig bei der Zubereitung der meisten Kräuter ist, dass sie nicht zu früh und nicht zu heiß verarbeitet werden. Besonders das Basilikum sollte erst spät der Speise zugefügt werden. Wie beim Klassiker schlechthin – mit Tomaten und Mozzarella serviert – entfaltet das Basilikum sein Aroma am besten frisch und als ganzes Blatt.


Kräuter in den Garten übersiedeln

Bevor man Kräuter ins Freie setzt, sollte man sie langsam an die sich verändernden Bedingungen gewöhnen. Sie dürfen daher nicht von einem Tag auf den anderen der prallen Sonne oder den kühlen Nächten ausgesetzt werden. Am besten stellt man die Pflanzen anfangs an warmen Tagen nahe einer Hauswand oder unter einem Dachvorsprung in geschützen Bereichen auf. In frostigen Nächten holt man diese Pflanzen wieder herein oder umhüllt sie mit einem Vlies. Besonders wärmebedürftige Pflanzen, z.B. Basilikum, kommen erst Mitte des Frühjahrs ins Freiland, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Wenn die Kräuter nach der Abhärtungsphase in den Garten ausgepflanzt werden, sollte der Wurzelballen, der im Topf oft schon sehr dicht verwachsen ist, aufgerissen werden. Das Loch für die Pflanze kann mit Komposterde aufgebessert und mit Wasser befüllt werden. Ist das Wasser versickert, die Pflanze einsetzen und mit Gefühl festdrücken.