Sie besuchen uns mit einem veralteten Web-Browser (Internet Explorer 6), der sowohl Darstellung, als auch die Geschwindigkeit unserer Seite negativ beeinflusst.

Wir empfehlen Ihnen auf einen moderneren Browser (Firefox, Safari, Internet Explorer 8, Opera, etc.) umzusteigen.
Bitte aktivieren Sie Javascript, um den vollen Funktionsumfang unseres Webauftrittes genießen zu können.

So wachsen und gedeihen Ihre Kräuter

Erwin Binder                Erwin Binder

Tipps von Bio-Bauer Erwin Binder

Die meisten Kräuter erfordern zwar nur wenig Aufwand, mit ein wenig Aufmerksamkeit und liebevoller Pflege laufen sie aber erst so richtig zur Höchstform auf. Dann entwickeln sie ihr unvergleichliches Aroma, gedeihen prächtig und bleiben Krankheiten gegenüber resistent.

Tipp 1: Gießen nach Maß

Mediterrane Kräuter wie Rosmarin, Oregano oder Thymian vertragen Trockenheit ausgesprochen gut, daher brauchen Sie sie nur in Maßen zu gießen. Kräuter mit großen saftigen Blättern, wie Basilikum, Petersilie und Schnittlauch verdunsten an heißen Sommertagen mehr und sind dann für einen kräftigen Schluck Wasser dankbar. Gießen Sie Ihre Kräuter, soweit möglich, mit weichem Regenwasser oder abgestandenem Leitungswasser, bei dem sich der Kalk bereits abgesetzt hat. Wässern Sie immer nur den Boden durchdringend, überbrausen Sie niemals die Pflanze selbst.

Tipp 2: Fleißige Ernte - schönes Wachstum

Je fleißiger Sie ernten, desto schöner entwickeln sich Ihre Gewürzkräuter. Während man beim Rosmarin und Thymian ganze Äste erntet, sollte man beim Basilikum und der Petersilie die oberen Blatttriebe und keine einzelnen Blätter abknicken. Dadurch können die Pflanzen besser in die Breite wachsen. Hat man die Kräuter erstmal geerntet, müssen sie möglichst schnell in der Küche zum Einsatz kommen, denn ihre ätherischen Öle verflüchtigen sich relativ schnell und mit ihnen auch das Aroma der würzigen Pflanzen.

Tipp 3: Trocknen

Wer seine Kräuter trocknen will, sollte dies am Besten im Sommer tun. Kräuter auf ein Gitter auflegen und im Schatten trocknen lassen. Auch im Backofen können Kräuter getrocknet werden. Den Ofen auf die niedrigste Stufe stellen und einen Spalt offen stehen lassen. Nach dem Trocknen die Blätter am besten in dunkle Glasbehälter füllen, bei hellen Gläsern zerstört das einfallende Licht das Aroma schneller.

Tipp 4: Verwendung der Kräuter in der Küche

Wichtig bei der Zubereitung der meisten Kräuter ist, dass sie nicht zu früh und nicht zu heiß verarbeitet werden. Besonders das Basilikum sollte erst spät der Speise zugefügt werden.
Wie beim Klassiker schlechthin – mit Tomaten und Mozzarella serviert – entfaltet das Basilikum sein Aroma am besten frisch und als ganzes Blatt.

Tipp 5: Kräuter in den Garten übersiedeln

Bevor man Kräuter ins Freie setzt, sollte man sie langsam an die sich verändernden Bedingungen gewöhnen. Sie dürfen daher nicht von einem Tag auf den anderen der prallen Sonne oder den kühlen Nächten ausgesetzt werden. Am besten stellt man die Pflanzen anfangs an warmen Tagen nahe einer Hauswand oder unter einem Dachvorsprung in geschützen Bereichen auf. In frostigen Nächten holt man diese Pflanzen wieder herein oder umhüllt sie mit einem Vlies. Besonders wärmebedürftige Pflanzen, z.B. Basilikum, kommen erst Mitte des Frühjahrs ins Freiland, wenn keine  Frostgefahr mehr besteht. Wenn die Kräuter nach der Abhärtungsphase in den Garten ausgepflanzt werden, sollte der Wurzelballen, der im Topf oft schon sehr dicht verwachsen ist, aufgerissen werden. Das Loch für die Pflanze kann mit Komposterde aufgebessert und mit Wasser befüllt werden. Ist das Wasser versickert, die Pflanze einsetzen und mit Gefühl festdrücken.

Weitere Pflegetipps finden Sie in unserem Kräuterlexikon




Unsere Ja! Natürlich Kräuter


Basilikum                        Basilikum
Basilikum
Geschmack:
Duftet und schmeckt süßlich-pfeffrig, ein wenig nach Nelken. Getrocknet hat Basilikum einen leicht herben Geschmack.

Anwendungsmöglichkeit:
Sehr vielseitig einsetzbar. Immer erst den fertigen Speisen zufügen, um das frische Aroma nicht zu zerstören. Eignet sich zur Würzen von Kartoffelgerichten, Gemüsesuppen und Eintöpfen, für die Zubereitung
von Marinaden, Kräuteressigen und -ölen, zum Aromatisieren von Honig, zu Pizza und Pasta, Fisch, Tomatengerichten und in Salatdressings.

Pflege:
Sehr sonnenhungrig. Benötigt durchlässige, nährstoffreiche Böden und verträgt keine Staunässe. In unseren Breiten im Freiland nicht immer leicht zu kultivieren, deshalb kann die Kultur im Topf Erfolgsversprechender sein.

Basilikum lockt in Mischkultur mit Gurken gesetzt bestäubende Insekten zu den Gurkenblüten und wehrt Fliegen ab.

Currykraut                    Currykraut
Currykraut (winterhart) 
Geschmack:
Dezent nach Curry

Anwendungsmöglichkeit:
Für Currygerichte, Lammkeulen, Ossobuco oder auch Erdäpfelsuppen

Pflege:
Sonnenhungrig und mehrjährig. In sehr milden Lagen sind gewisse Arten winterhart. Das Großblättrige Currykraut weist die beste Winterhärte auf.

Dill                           Dill
Dill

Geschmack:
Holziger Duft und würziger Geschmack

Anwendungsmöglichkeit:
Für Suppen, feine Soßen, frische Salate  (besonders Gurken), Tofu, Fisch- und Geflügelgerichte, zum Einlegen von Gurken, zu Mayonnaisen, Dips, Kräuterbutter, Kräutersenf und Kräuteressig.

Pflege:
Benötigt durchlässige Böden. Auf festen, lehmigen Untergrund gelingt die Keimung nur schwer. Dill kann bis zu 1m hoch werden und vermehrt sich durch Selbstaussaat.

Dill wirkt sich wegen seiner Duft- und Wurzelausscheidungen positiv auf den Geschmack von Erbsen, Zwiebeln und Roten Rüben aus. Da die Blüten der Dille sehr viele Nützlinge in den Garten locken hilft Dille bei der Abwehr von Bohnenläusen, Möhren- und Zwiebelfliegen.


Estragon                        Estragon
Estragon (winterhart)
Geschmack:
Süß und aromatisch, leicht an Fenchel, Anis oder Süßholz erinnernd

Anwendungsmöglichkeit:
Estragon sollte frisch verwendet werden, da er getrocknet nur noch ein sehr schwaches Aroma besitzt; verleiht feinen Soßen, Mayonnaisen, Dips und Marinaden sowie auch Kräuteressig und -ölen ein unvergleichliches Aroma.

Pflege:
Zwei Kulturformen bekannt. Der Russische- und der Französische Estragon: Sie unterscheiden sich in Geschmack und Anbau. Ein häufiger Rückschnitt lässt die Pflanzen buschiger wachsen.

Kerbel                         Kerbel
Kerbel 
Geschmack:
Süßer, milder Duft und anisartiges Aroma

Anwendungsmöglichkeit:
Für Erdäpfel- und Paradeisersuppen, Kräuterbutter, Mayonnaisen, Dips, Kräuteressig, für frische Salate und Frischkäse.

Pflege:
Die Blätter des bis zu 60 cm hoch werdenden Kerbels können laufend geerntet werden. Er bevorzugt im Gegensatz zu vielen anderen Kräutern eher halbschattige bis schattige Bereiche im Garten.

Kerbel hilft bei Salat und Rosen gegen Läuse.

Koriander                        Koriander
Koriander
Geschmack:
Süßliches, leicht pfeffriges, bergamotteähnliches Aroma mit leicht würzigem Nachgeschmack

Anwendungsmöglichkeit:
Die frischen Blätter eignen sich hervorragend für asiatische und mexikanische Gerichte, Joghurtsoßen sowie Kräuterdips.

Pflege:
Einjährig und bis 40 cm Höhe wachsend. Benötigt durchlässige, nährstoffreiche Böden in voller Sonne.

Liebstöckl                        Liebstöckl
Liebstöckl (winterhart)
Geschmack:
Stark würziger, nach „Maggi“ erinnernder Geschmack und Geruch

Anwendungsmöglichkeit:
Für deftige Suppen und Eintöpfe, gekochtes, gedünstetes, gebratenes Gemüse – immer mitkochen.

Pflege:
Sehr robust und winterhart. Erreicht Höhen bis 2 Meter.  Benötigt deshalb tiefgründige Böden mit ausreichender Wasserversorgung. Die Pflanze verträgt ein Verpflanzen nur schlecht. Vermehrung durch Teilung des Stockes im Frühjahr möglich.

Majoran                      Majoran
Majoran
Geschmack:
Herb-würziger, holziger Geruch; leicht-bitterer, aromatischer Geschmack, ähnelt Thymian

Anwendungsmöglichkeit:
Typisches Wurst gewürz, aber auch für Hülsenfrüchte, Kartoffelgerichte, Pilz- und Fischgerichte (Salate) oder auch für vegetarische Brotaufstriche geeignet.

Pflege:
Als mediterrane Pflanze in unseren Breiten eigentlich einjährig. Es gibt jedoch auch eine Sorte die mit ausreichendem Schutz unseren Winter überstehen kann. Liebt lockere, sandige Böden in voller Sonne.

Majoran verträgt sich gut mit Salbei ist jedoch unverträglich mit Wermut und Liebstöckl.

Melisse                       Melisse

Melisse (winterhart)

Geschmack:
Erfrischend, an Zitrone oder Zitronengras erinnerndes Aroma

Anwendungsmöglichkeit:

In hellen Soßen, zu Spargel, in Cremesuppen, leichten Essigen und Kräuterölen sowie  fruchtigen Süßspeisen und erfrischenden Sommergetränken geeignet.

Pflege:
Mehrjährig, anspruchslos und winterhart. Die Blätter können ab dem Frühling bis in den späten Herbst geerntet werden.


Oregano                       Oregano
Oregano (winterhart) 
Geschmack:
Aromatisch-würzig, warm und ein klein wenig bitter (je besser die Qualität desto intensiver der Geschmack)

Anwendungsmöglichkeit:
Köstlich zusammen mit Basilikum für Pizzen und Pasta, auch geeignet für Salate, Meeresfrüchte, Kartoffelgerichte, Auberginen, Zucchini und weiße Bohnen sowie auch für Lammfleisch, Marinaden, Kräuteressige und -öle, Mayonnaisen und Dips, Pilzgerichte, Schmalz und Kräuterbutter.

Pflege:
Liebt vollsonnige Standorte und  durchlässige Böden. Verträgt sogar zeitweise Trockenheit. Die Blüte ist eine wertvolle Bienenweide.

Petersilie                       Petersilie
Petersilie 
Geschmack:
Blatt und Stängel riechen stark aromatisch und schmecken würzig frisch.

Anwendungsmöglichkeit:
Petersilie wird häufig verwendet um einem Gericht Geschmack zu verleihen. Frische Petersilie wird in Chutneys, Saucen, Currys, Suppen und vielen anderen Gerichten verwendet – auch roh oder direkt vor dem
Servieren einem Gericht hinzugefügt.

Pflege:
Der Boden sollte eher nährstoffreich und ein wenig kalkhaltig sein. Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist notwendig. Petersilie ist mit sich selbst unverträglich, d.h. sie sollte nicht am selben Platz ausgesät werden, wo vorher schon Petersilie war. Auch wenn andere Doldenblütler (z.B. Karotte, Fenchel, Sellerie) vorher an der Stelle gewachsen sind, können Sie die Keimung und das Wachstum der Petersilie negativ beeinflussen. Am besten man kauft schon vorgezogene Pflanzen und setzt sie gleich ins Beet.

Petersilie fördert in Mischkultur gepflanzt Radieschen, Rettich, Erdbeeren und Paradeiser. Mit Häuptelsalat ist sie unverträglich.

Pfefferminze                     Pfefferminze
Pfefferminze
Geschmack:
Riecht erfrischend und schmeckt mentholartig.

Anwendungsmöglichkeit:
Die grünen Blätter eignen sich sehr gut für Getränke – z.B. erfrischende, sommerliche Kaltgetränke und Cocktails oder auch für wohltuende Tees im Winter. Pfefferminze kann auch für Suppen, Pesto, Salate und
Marinaden verwendet werden oder für Lamm, Wild und Faschiertes nach orientalischer Art.

Pflege:
riesige Auswahl an Minzen mit unterschiedlichen Gerüchen und Aromen im Handel. Sehr anspruchslos. Frische Blätter und Triebspitzen der Pfefferminze können über den Sommer laufend geerntet werden. Kurz vor der Blüte haben die Blätter am meisten Aroma. Pfefferminze verträgt sich mit allen Pflanzen, speziell fördert sie Salat, Paradeiser und Karotten. 

Rosmarin                        Rosmarin
Rosmarin (winterhart)
Geschmack:
Stark aromatisch (ein bißchen an Eucalyptus und Kampfer erinnernd), harzig und leicht bitter

Anwendungsmöglichkeit:
Die kleinen, nadelähnlichen Blätter eignen sich für Fleisch- und Wildgerichte, zur Wurstherstellung, zu Suppen, Soßen, Eintopf-, Pilz- und Erdäpfelgerichten sowie für Paradeisersuppen, Eierspeisen, Salate, Käse und Topfen.

Pflege:
Sonnige Lage und regelmäßige Wasserversorgung für gesundes Wachstum notwendig. Rosmarin im Topf kann den Sommer über im Garten eingegraben werden. Im Winter frostfrei und hell stellen.

Rosmarin wehrt Kohlweißlinge und Möhrenfliegen ab.

Salbei                          Salbei
Salbei (winterhart)
Geschmack:
Duftet kräftig-aromatisch und schmeckt würzig-bitter – ein bisschen nach Kampfer.

Anwendungsmöglichkeit:
Gerne verwendet in Kräuteressigen und -ölen, für Tomatengerichte, Pasta & Pizza, sparsam in Salatdressings, in Marinaden, Soßen und Dips, zu Hülsenfrüchten,
zu Frischkäse sowie zu schweren, üppigen Gerichten und Fisch.

Pflege:
Manche Arten sind winterhart. Stark duftende Pflanze bis 80 cm Höhe. Ein kräftiger Rückschnitt im Frühling fördert den Neuaustrieb. Benötigt sonnige, nährstoffreiche Standorte.

Durch Duftausscheidungen hilft Salbei gegen Kohlweißlinge.

Probieren Sie auch Ananassalbei:
Riecht bei Berührung der Blätter leicht nach Ananas. Die Blätter eignen sich für Tee und die Blüten als Beigabe zu Salaten.

Schnittlauch                     Schnittlauch
Schnittlauch (winterhart)
Geschmack:
Milder Knoblauchgeschmack

Anwendungsmöglichkeit:
In Frischkäse, Kräuterbutter, Mayonnaisen, in Soßen, zu Kartoffeln, in frischem Salat etc.

Pflege:
Liebt kalkhaltigen, humosen, feuchten Boden in sonniger bis halbschattiger Lage. Die Stängel des Schnittlauchs nicht zu tief abschneiden, das schwächt die Pflanze.

Schnittlauch mag auch eine Düngung mit Kaffeesatz, es ist aber empfehlenswert nicht öfter als einmal im Monat damit zu düngen.
Anspruchslos, übersteht normalerweise auch den Winter gut. Möchte man Schnittlauch im Winter auf der Fensterbank ernten braucht er zuvor einen Kältereiz, d.h. durch gefrieren lassen, entweder draußen oder im Kühl- bzw. Gefrierschrank. Schnittlauch sollte alle paar Jahre geteilt und an einen anderen Platz gesetzt werden. Dann treibt der Wurzelballen wieder kräftig aus.

Thymian                       Thymian
Thymian (winterhart) 
Geschmack:
herber, würziger Duft, herb-bitterer Geschmack

Anwendungsmöglichkeit:
geeignet für Suppen, Gemüse (speziell Paradeiser, Erdäpfel, Kürbis, Auberginen und Paprika), Fisch-, Fleisch-, Wild- und Geflügelgerichte, Blut- und Leberwürste, Faschiertes und Leberknödel sowie für Füllungen als auch zum Aromatisieren von Honig und für Grillöle.

Pflege:
Viele Arten im Handel erhältlich, dabei aber auf die unterschiedliche Winterhärte achten. Benötigt eher trockene, sandige bis teilweise karge Böden und voller Sonne. Junge Blätter und Triebspitzen können vom Frühjahr bis in den Herbst geerntet werden.

Probieren Sie auch Zitronenthymian:
hat einen zitronenartigen Duft und eignet sich zum Verfeinern von Fisch, Fleisch, Suppen, Salate, Desserts und Tee

 

 

Was Sie noch alles wissen sollten

 

img_2599156

Wem jetzt schwarz vor Augen wird, der spart Energie!

Ein schwarzer Bildschirmhintergrund spart bis zu 20% Energie! Deshalb haben wir von Ja! Natürlich einen Energiesparmodus für unsere Website installiert. Sollten Sie also 3 Minuten das Bild nicht wechseln, schaltet der Modus automatisch auf "schwarz".

Ein kleiner Beitrag für jeden einzelnen Internet-User - ein großer Beitrag zur Nachhaltigkeit, zählt man die eingesparte Energie zusammen!

Schließlich liegt uns als Bio-Marke das Thema "Nachhaltigkeit" besonders am Herzen. Welche Maßnahmen Ja! Natürlich in der Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt sonst noch setzt, lesen Sie hier:

  • Green Packaging
  • Keine Chemie in Düngung und Pflanzenschutz
  • Garantiert Gentechnikfrei
  • Artgerechte Tierhaltung
  • Strenges Verbot von Hormonen und Leistungsförderern
  • Förderung regionaler Produkte
  • Möglichst geschlossene Kreisläufe im Bio-Betrieb
  • Bodengesundheit