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Obstbäume pflanzen

Der Herbst: die ideale Jahreszeit zum Pflanzen von Obstbäumen

Die beste Pflanzzeit für Obstbäume
Der Herbst wird gerne genutzt, um letzte Abschlussarbeiten im eigenen Garten zu erledigen und ihn somit fit für den Winter zu machen. Doch wer auch in den Genuss von selbst geernteten Früchten kommen möchte, sollte diese Zeit zum Pflanzen von Obstbäumen und Beerensträuchern nutzen. Zu dieser Zeit ist der Laubfall meist abgeschlossen und Bäume und Sträucher benötigen weniger Energie zum Wachsen. Sie können sich somit in vollster Ruhe an ihre neue Umgebung gewöhnen.


So pflanzen Sie richtig

VORBEREITUNG DER GRUBE

Zuerst wird eine große Grube ausgehoben, die mindestens 60 cm tief und ebenso breit sein sollte. Ränder und Boden werden mit Hilfe einer Hacke gelockert.

Weiters wird die Grube mit etwa 3 Schaufeln Kompost oder guter Pflanzenerde, gemischt mit etwas Steinmehl, befüllt.

Als nächtes wird ein Kübel Wasser hinzugeschüttet und gewartet, bis das Wasser vollkommen versickert ist

Zwischenzeitlich sollte der Baum oder der Strauch in einen Kübel mit nicht allzu kaltem Wasser gestellt werden. Entweder geschieht dies samt Topf oder Ballen, wurzelnackte Pflanzen können auch direkt in den Kübel gestellt werden.

Der Baum sollte durch einen Pflock gestützt werden. Wichtig ist dabei, dass der Pflock vor der Pflanzung gesetzt wird, um Verletzungen an den Wurzeln des jungen Baumes zu vermeiden.

DAS PFLANZEN

Nun kann die Pflanzung starten: die gut getränkte Pflanze wird in die Pflanzengrube gesetzt, bei wurzelnackten Pflanzen sollten die Wurzeln zuvor etwas gestutzt werden.

Die Veredelungsstelle muss sich beim Setzen unbedingt oberhalb der Erde befinden.

Im nächsten Schritt wird das Loch abwechselnd mit der zuvor ausgehobenen Erde und mit Pflanzenerde gefüllt. Zwischendurch sollte der Baum sachte gerüttelt werden, sodass sich die Erde zwischen den Wurzeln verteilen kann.

Ist der Vorgang des Pflanzens abgeschlossen, so sollte die Erde anschließend gut festgetreten und eine Gießmulde ausgeformt werden. 20-30 cm rund um den Baum wird ein kreisförmiger Wulst gebildet, wo noch ein Kübel Wasser hineingeleert wird, um eine gute Verbindung zwischen Wurzeln und Erde zu schaffen.

Zuletzt wird der Stamm noch am Pfahl befestigt. Am besten verwendet man dazu beispielsweise einen Kokosstrick. Mit diesem wird der Stamm durch eine Schlaufe in Form eines Achters an den Pfahl gebunden.


Wie die Pflanzung auf Balkon oder Terrasse erfolgt, erfahren Sie in unserem Magazin.