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Saatgut

Saatgut-Vielfalt belebt die Natur

Samen-aller Art
Mit über 100 Sorten in Bio-Qualität im Sortiment – davon viele Raritäten – bereichert Ja! Natürlich nicht nur die Artenvielfalt, sondern erfreut auch so manche Hobbygärtner, die Freude am Selberpflanzen und -ernten haben. Allerdings braucht jeder Samen unterschiedliche Bedingungen bei der Aussaat. Was ist notwendig, damit es in Trögen, Töpfen, Kisterln und im Beet sprießt und gedeiht?


Welche Samen dürfen direkt ins Freie, welche müssen vorgezogen werden?

Viele unserer beliebten Gemüsearten kommen ursprünglich von anderen Kontinenten. Daher sind nur manche Samen dazu geeignet, direkt in die Gartenerde oder das Blumenkisterl gesät zu werden. Diese Samen und die daraus gekeimten Pflänzchen kommen gut mit einigen Minusgraden zurecht. Für andere müssen für die Keimung Luft und Boden wärmer sein. Und Vorsicht vor den kalten Frühjahrsnächten! Diese Samen zieht man also am besten im Wintergarten oder auf der Fensterbank vor. Auf den Ja! Natürlich Samenpäckchen der einzelnen Sorten sind genaue Angaben zu finden, ob eine Pflanze direkt gesät oder vorgezogen werden muss.

Alle unsere Bio-Samen sind übrigens samenfest – das bedeutet, sie können von den KonsumentInnen selbst weiter vermehrt werden.


Die Vorbereitungen vor der Aussaat

Gartenerde sollte gut gelockert, feinkrümelig und befreit von Unkräutern sein. Einfacher haben es da schon die Balkon- oder Hochbeetgärtner: Tröge, Töpfe und sonstige Gefäße werden einfach mit der torffreien Ja! Natürlich Erde befüllt. Und schon kann’s losgehen! Auf den Ja! Natürlich Samenpäckchen stehen detaillierte Angaben zu den Pflanzabständen und Saattiefen.


„Lichtkeimer“ oder „Dunkelkeimer?

Lichtkeimer benötigen – wie der Name schon sagt – Licht, damit das Samenkorn keimen kann. Dazu gehören vor allem die Salat-Samen, die direkt aufs Beet gestreut, aber nicht mit Erde bedecket werden!
Dunkelkeimer wiederum keimen nur, wenn sie mit einer Schicht Erde bedeckt sind, also keinen direkten Sonnstrahlen ausgesetzt sind.

Nach der direkten Aussaat die Samen mit einem feinen Sprühstrahl besprühen. Sind die Pflanzen einmal gekeimt und etwas größer, werden sie pikiert. Das bedeutet, die zu dicht stehenden Pflanzen vorsichtig ausgraben, damit die anderen genug Platz zur Entwicklung haben.


Das Vorziehen

Zum Vorziehen von Jungpflanzen eignen sich Töpfe, Anzuchtkisterl oder auch alte Joghurtbecher. Diese mit Anzuchterde (ein Gemisch aus Kompost, Sand und Erde) befüllen und in jeden Topf 3-5 Samen einlegen. Sind die Pflanzen einmal gekeimt und haben 4-5 Blätter, werden sie vereinzelt: Die Pflanzen vorsichtig mitsamt Wurzel aus der Erde ziehen und einzeln in einen neuen Topf setzen. Unbedingt beachten, dass die Pflanzen in den Räumen immer einen sonnigen Platz bekommen – sonst streben sie zur Sonne, bekommen lange Stängel und fallen um. Vorgezogene Pflanzen sollten bis Mitte Mai im Warmen bleiben – erst nach den Eisheiligen (15. Mai) kann man sie ins Freie setzen. Wer selbst nicht die Möglichkeit zum Vorziehen von Pflanzen hat, findet bei Ja! Natürlich ab April vielfältige und bunte Gemüsejungpflanzen!

Weitere Tipps von unserer Bio-Gartenexpertin Doris Kampas finden Sie hier.