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Garten Tipps

Garten Tipps Die Mischung macht's.

Tipps für kräftige Pflanzen und einen lebendigen Boden

Hier erhalten Sie viele Informationen wie sie Ihren Boden gesund halten und somit die Pflanzen optimal mit Nährstoffen versorgen.

Wenn die Pflanzen nicht weiterwachsen liegt meist ein Nährstoffmangel vor. In ihrem biologischen Garten düngen sie am besten mit organischen Düngemitteln wie: Kompost, Mulchen, Gründüngung, Hornspäne, Pflanzenjauche, Rinder-, Hühner- und Pferdemist.

Gründüngung und Mulchen

Gründüngung und Mulchabdeckungen unterdrücken das Wachstum von unerwünschten Beikräutern, fördern den Humusaufbau, schützen den Boden vor Sonneinstrahlung, starkem Regen und vor Abschwemmung.

Gründüngungspflanzen lockern und durchlüften den Boden und brechen Bodenverdichtungen auf. Mulch nährt die nützlichen Bodenlebewesen und düngt damit gleich indirekt unsere Pflanzen. Bei der Gründüngung werden grüne Pflanzen in den Boden eingearbeitet, somit werden in den Boden Nährstoffe gebracht. Wenn man den Boden mit dem, für reichliche Ernte wichtigen Stickstoff, anreichern möchte, baut man am Besten Erbsen, Tagetes, Klee oder Luzerne als Zwischenfrucht – entweder nach, vor einer Kultur oder zwischen den Gemüsepflanzen an.

Wenn die Pflanze noch grün ist, jedoch sehr viel Blattmasse gebildet ist, wird Sie abgemäht. Das Gemähte bleibt am Beet liegen bis der Verrottungsprozess angefangen hat. Erst dann wird die Pflanzenmasse in den Boden eingearbeitet. Wer sich für Gründünung entscheiden muss sich im Klaren sein, dass der Boden erst im dritten Jahr wunderbar versorgt ist, dann muss er lediglich mit Brennessel- oder Beinwelljauche gedüngt werden.

Mulch sollte in dünnen Schichten aufgebracht werden und ist ein optimaler organischer Dünger. Mögliche Mulchmaterialien sind: Rasen- und Grasschnitt, Laub, Heckenschnitt, Stroh, Holzhäcksel, Heu, Nadelstreu, Brennessel, Rindenmulch.

Kompost

Für eine gute Luftzufuhr besteht die unterste Schicht des Komposthaufens aus Ästen. Darauf werden organische Küchen- und Gartenabfälle in einer guten Mischung von feuchten und eher trockenen Abfällen gegeben.

Um die Verrottung zu beschleunigen, wird ab und zu umgesetzt. Derart hergestellter Kompost enthält alle wichtigen Pflanzennährstoffe in ausreichender Menge und ist der wertvollste Dünger, der eingesetzt werden kann.

Pflanzenjauche

Dabei werden Kräuter wie Brennessel, Beinwell, Ackerschachtelhalm, Knoblauch oder Zwiebel mit Wasser angesetzt (1kg Kräuter auf 10 Liter Wasser) In einem Fass (ohne Deckel) muss die Jauche dann ein bis zwei Wochen lang durchgären, damit die Pflanzewirkstoffe freigesetzt werden.

Zur Bindung von Geruch eignet sich besonders gut die Beigabe von Gesteinsmehl. Die Jauche ist fertig, wenn sie nicht mehr schäumt und eine dunkle Farbe angenommen hat. Ausgebracht wird sie am besten abends mit dem Gießwasser.

Zur Bio-Erde

 

 

Was Sie noch alles wissen sollten

 

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