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3. Meilenstein

Ja! Natürlich als Pionier in artgemäßer Tierhaltung

Die Freilandschweine leben ganzjährig im Freien
Ja! Natürlich setzt sich kompromisslos für artgemäße Tierhaltung ein und greift auch – gegen den Widerstand der Branche – heikle Themen auf. Die Bio-Marke bot als erste den Konsumenten hochqualitatives Bio-Fleisch von artgemäß gehaltenen Tieren an. Pionier-Projekte wie „Moosdorfer Haushuhn & Gockelhahn“, "Waldviertler Freilandschweine", „Eier mit Liebe gemacht“ und die Zusammenarbeit mit VIER PFOTEN sind lebendige Beispiele für den unermüdlichen Einsatz von Ja! Natürlich in diesem Bereich.


Schon von Beginn an verschrieb sich Ja! Natürlich Standards in der Bio-Nutztierhaltung, die weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen – maßgebliche Initiativen, wenn es um artgemäße und tierfreundliche Haltung der Tiere geht. So sucht Ja! Natürlich laufend Partner, mit denen gemeinsame Projekte zum Tierwohl erarbeitet und umgesetzt werden.

In einer – in dieser Form einzigartigen – Kooperation mit der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN erarbeitete Ja! Natürlich neue Richtlinien für alle Nutztierarten (Rind, Schwein, Huhn, Pute, Ziege, Schaf). Dabei werden wissenschaftliche Erkenntnisse für verbesserten Tierschutz miteinbezogen. Durch diverse Maßnahmen – wie etwa genügend Auslauf der Tiere, Kontakt zu ihren Artgenossen und bestes Bio-Futter – kann die beste Qualität bei Bio-Fleisch und anderen tierischen Lebensmitteln wie Milch und Eiern garantiert werden. Hormone, Leistungsförderer und der vorbeugende Einsatz von Antibiotika sind streng verboten. Sollte ein Tier dennoch erkranken, dann dürfen bei der Behandlung nur ausgewählte und für die Bio-Landwirtschaft zugelassene Arzneimittel eingesetzt werden. Zusätzlich gelten in der Bio-Landwirtschaft doppelt so lange Fristen, bis Lebensmittel erstmals für die Vermarktung freigegeben werden.


Strenger als das Gesetz

Ja! Natürlich verpflichtet sich nach eigenen Richtlinien zu
  • Weidehaltung bei Jungrindern für mindestens 120 Tage (Das Gesetz legt keine verpflichtenden Zeiträume fest)
  • Mutterkuhhaltung (ist laut Gesetz nicht verpflichtend)
  • Auslauf für alle Nutztiere (ist laut Gesetz nicht verpflichtend, Ausnahmeregelungen sind in Kraft)
  • Verwendung von 100% österreichischem Bio-Futter bei der Schweinemast (laut Gesetz sind nur 95% heimisches Bio-Futter verpflichtend)
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