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Bio-Freiland-Pute

Bio-Freiland-Pute

Bio-Freiland-Puten
Für die Ja! Natürlich Freiland-Puten werden besonders robuste, an das Freiland angepasste Rassen (z.B. Kelly Bronze) verwendet. Sie leben mit ihren Artgenossen in großzügigen Ställen mit ständigem Zugang ins Freie zu ihren Auslaufflächen.

Die Züchter der besonderen Rasse Kelly Bronze, Derek und Paul Kelly, leben in England. Ihre Vision Ende der 1970er-Jahre war eine Putenrasse, die ohne Hormone, ohne Antibiotika, ohne Futtermittelzusätze und ohne tierisches Eiweiß im Futter auskommen kann und die eine Haltung im Freiland auch bei widrigen Witterungsumständen oder im Winter gut übersteht.

Ein wichtiges Ziel war neben artgemäßer Tierhaltung im Freien bei der Entwicklung der Rasse auch eine optimale Fleischqualität. Geschmack, Aussehen und Struktur – im Fachjargon die „Fleischtextur“ – sollten neue Maßstäbe setzen. Das langsame Wachstum der Tiere sowie die Haltung im Freien bei optimalem Bio-Futter garantieren bis heute für die hohe Qualität.

So entwickelte das Paar die Rasse „Kelly’s“, die sich in Fleischqualität, Optik und anderen Merkmalen gravierend von konventionellen Puten unterscheidet: Die langsam wachsende Rasse ist bronzefarben, teilweise fast schwarz. Die Bio-Puten können sich ständig im Freiland oder ihrem Stall frei bewegen. Sie können sogar gackern wie ihnen der Schnabel gewachsen ist – denn dieser wird beim Eintagsküken nicht kupiert (also zum Teil abgeschnitten, wie es bei konventionellen Züchtungen üblich ist!).


Nur das beste Futter für unsere Freiland-Puten

Die Freiland-Puten von Ja! Natürlich kommen vom Bio-Freilandbetrieben. Die Puten leben dort gemeinsam mit ihren Artgenossen in artgemäßer Haltung mit ständigem Freilandzugang. Ihnen steht auf großflächigen Wiesen Beschattung und Schutz durch Bäume und Sträucher zur Verfügung. Die Freiland-Puten von Ja! Natürlich bekommen ab dem ersten Tag ausschließlich Bio-Futter. Die jeweilige Mischung ist speziell auf das Wachstumsstadium der Tiere ausgerichtet. Somit ist eine optimale und tiergerechte Versorgung gewährleistet.

Im Frühjahr finden unsere Freiland-Puten zusätzlich frisches Gras und Wiesenkräuter auf den Weiden. Der gesamte Qualitätssicherungs- und Herstellungsprozess des Futters wird in einem Betrieb abgewickelt. So ist die Rückverfolgbarkeit auf allen Stufen der Futterproduktion garantiert.


Tiergemäße Haltung in ethischer Verantwortung

Die Haltung der Bio-Puten erfolgt ausschließlich in Bio-Betrieben, die den Tieren die Möglichkeit von geräumigem Auslauf bieten. Die Erfahrung, dass trotz Stallungen sich die Tiere lieber im Freien aufhalten – schlechtes Wetter hin oder her – macht früher oder später jeder Bio-Putenbauer. Mindestens 10 m² Freilauf pro Pute müssen laut Bio-Verordnung zur Verfügung gestellt werden. Nur so können die Tiere ihr natürliches Sozialverhalten ausleben und haben gleichzeitig genügend Platz zur Flucht, falls es einmal zu Streitereien unter den Hähnen kommen sollte.

Wichtig sind Sitzstangen, die von Tieren jeder Altersgruppe gerne angenommen werden. Genauso wichtig sind Stroh- oder Heuballen, die sich zum Herumzupfen eignen und für Beschäftigung sorgen. Spielsachen wie aufgehängte Bälle oder Schnurbüschel unterhalten die Tiere zusätzlich und schaffen Aktivität für die temperamentvollen Tiere.

Wir waren zu Besuch bei Bio-Putenbauern Hanspeter Bramauer. Mehr dazu in unserem Magazin!
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