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Obst & Gemüse

Bio-Obst & Bio-Gemüse


Bio bekämpft Ursachen und keine Symptome

Der Weg ohne chemisch-synthetische Spritzmittel und künstliche Dünger: Gerade in der Obst- und Gemüseproduktion müssen Bio-Bauern innovativ sein, damit nicht der Wurm den Apfel isst oder andere Schädlinge oder Krankheiten die Pflanzen befallen. Schließlich betreiben Bio-Bauern Obst- und Gemüseanbau ohne schwere chemische Geschütze. Sie arbeiten nach dem Motto „Ursachen- statt Symptombekämpfung“ und wollen kritische Situationen von vornherein vermeiden, noch bevor es zu Schäden an Wurzel, Blattwerk oder Früchten und Gemüse kommt.


Der Unterschied zwischen biologischer und konventioneller Landwirtschaft

Bio-Gemüse
Schädlinge, Unkraut und Krankheiten bedrohen das Obst und Gemüse während des Wachstums. Und das hat schlimme Folgen: Durch Schädlingsbefall, Pilzkrankheiten oder Unkrautdruck kann es zu einer schlechten Entwicklung der Früchte, zu massiven Ertragseinbußen oder sogar zu Totalausfall kommen. Der konventionelle Bauer setzt chemisch-synthetische Pflanzenschutzmittel ein, die das sensible Gleichgewicht in der Natur (zer)stören. Darüber hinaus gelangen chemisch-synthetische Rückstände in die Früchte und somit in den menschlichen Organismus.
Bio-Bauern ist es streng verboten, chemisch-synthetische Spritzmittel und künstliche Dünger zu verwenden. Die Strategie des Bio-Bauern ist es, erst gar nicht so weit kommen zu lassen, dass Schädlings- und Krankheitsbefall die Ernte gefährden. Denn Vorsorge steht an erster Stelle! Mit verschiedenen Maßnahmen werden kritische Situationen vermieden:

  • Bio-Bauern verwenden widerstandsfähige Sorten und Arten, die dem Standort angepasst sind wie beispielsweise schorfresistente Topaz-Äpfel
  • Bio-Bauern tricksen mit intelligenten Verwirrmethoden: Natürliche Sexualhormone werden auf mehrere Bäume im Obstgarten und auf Gemüse-Plantagen aufgehängt. Dieser Vorgang verhindert, dass Apfelwicklermännchen die Weibchen finden. Es gibt also keine Befruchtung und Eiablage, woraus später der „Wurm im Apfel“ entstehen könnte.
  • Bio-Bauern verwenden amtlich zugelassene natürliche Spritzmittel wie mineralische Öle und Pflanzenextrakte. Diese wirken allerdings nur kurzfristig und bei günstigen Wetterbedingungen.


Strenge Kontrolle für beste Bio-Qualität - strenger als das Gesetz

Kontrolle bei Bio-Bauern Posch vor Ort
Bei Ja! Natürlich Produkten ist nichts dem Zufall überlassen: Vom Anbau während der gesamten Produktionszeit durch den Bio-Bauern bis zur Ankunft der Ware im Handel sichert Ja! Natürlich die Qualität durch ein engmaschiges Netz an Kontrollen, die sogar über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen.

So wird bereits vor der Ernte kontrolliert, da unerlaubte Mittel beim geernteten Produkt teilweise nicht mehr nachgewiesen werden können. Ja! Natürlich zieht auf eigene Initiative Blatt- oder Erdproben und lässt diese von einem österreichischen Labor auf verbotene Pflanzenschutzmittel untersuchen.

Bei den ausländischen Obst- und Gemüseproduzenten führen Mitarbeiter der Global 2000 vor-Ort Kontrollen im Auftrag von Ja! Natürlich durch. Selbst nach der Warenankunft folgen Laboruntersuchungen.


Herkunft von Obst & Gemüse

Das breite Gemüse- und Obstangebot von Ja! Natürlich
365 Tage Obst und Gemüse aus Österreich – eine Illusion: Bananen, Orangen, Zitronen & Co. fühlen sich nun Mal in unseren Breitengraden nicht wohl. Außerdem ist es aus Gründen des Klimaschutzes im Winter nicht sinnvoll, Obst und Gemüse in beheizten Glashäusern zu ziehen – vom Geschmack ganz abgesehen.

Um genau zu wissen, von wo und unter welchen Bedingungen Obst und Gemüse bezogen wird, hat Ja! Natürlich eine Herkunftsstrategie festgelegt:

  • Wenn keine zusätzliche Heiz-Energie eingesetzt werden muss, hat die österreichische Herkunft immer Vorrang. Spezielle Projekte treiben die heimischen Obst- und Gemüse-Erzeugung voran.
  • Ist eine heimische Produktion aus klimatischen Gründen nicht möglich, dann darf auf angrenzende europäische Länder ausgewichen werden. Dabei kooperiert Ja! Natürlich mit fixen Partnerbetrieben, die intensiv kontrolliert werden.
  • Auf Transporte mit dem Flugzeug wird verzichtet.
  • Importe aus Übersee-Gebieten per Schiff gibt es nur für jene Früchte, die bei uns nicht wachsen.
  • In Entwicklungsländern achtet Ja! Natürlich auf soziale Projekte und fairen Handel


In unserer Broschüre zu Obst & Gemüse finden Sie weitere wertvolle Informationen!

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