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Sozial gerechter Handel

Sozial gerecht gehandelt

Rund 80% unserer Lebensmittel stammen aus heimischer, österreichischer Bio-Produktion, ganz nach dem eigenen Grundsatz „Österreich hat Vorrang, beziehungsweise je näher zu Österreich desto besser“. Die restlichen 20% beziehen wir von ausgewählten Partnern im Ausland. Und zwar nur dann, wenn die Lebensmittel in Österreich nicht heimisch sind und in unserem Klima nicht angebaut werden können oder die Saison zu kurz ist. Der Transport von Früchten aus Überseegebieten (das betrifft Früchte, die bei uns nicht wachsen wie z.B. Ananas) erfolgt ausschließlich per Schiff. Transporte mit dem Flugzeug lehnen wir aus Prinzip ab. Für alle Bio-Lebensmittel aus Drittländern gelten soziale Standards: Entweder sind diese mit dem FAIRTRADE-Gütesiegel zertifiziert oder wir engagieren uns selbst im jeweiligen Land mit Sozialprojekten.


Ananas in Bio-Qualität & FAIRTRADE

Ananas in Bio-Qualität
Die Ja! Natürlich Ananas kommen aus Anbaugebieten im Norden Costa Ricas aus der Provinz Alajuela, wo sie von ausgesuchten Bio-Bauern der Kooperative Agronorte angebaut werden. Die Kooperative unterstützt die Bio-Bauern sowohl in technischer und landwirtschaftlicher Hinsicht – zum Beispiel bei der Implementierung neuer Produktionsmethoden oder auch in Fragen des Pflanzenschutzes - als auch in finanzieller Hinsicht, etwa mit günstigen Kleinkrediten. Das nachhaltige Wirtschaften im Bio-Anbau, bei dem jeglicher Einsatz von chemisch-synthetischen Spritz- und Düngemitteln verboten ist, sowie das Fairtrade-Gütesiegel garantieren beste Bedingungen für Menschen, Tiere und Umwelt: Unter diesen Bedingungen werden keine Wälder abgeholzt und weder Gewässer noch die Luft verschmutzt.

Die Ja! Natürlich Ananas werden immer reif geerntet, da Ananas nicht nachreifen. Abhängig von den Wachstumsbedingungen und Anbaumethoden variiert die Färbung von grün nach gold. Die Färbung der Schale sagt aber nichts über den Reifegrad oder die mögliche Lagerdauer aus. Bei biologischen Ananas ist die Schale eher grün und nicht so goldgelb wie bei konventionell angebauten behandelten Früchten.


Bio-Schokolade: Sozialprojekte für fair gehandelte Kakaobohnen

Bio-Kakaobohnen
Die Kakaobohnen für die Ja! Natürlich Schokolade kommen aus Costa Rica und Peru. Die beiden Kooperationen APPTA & CEPICAFE, die fair gehandelte Lieferungen der Kakaobohnen garantieren, werden als Genossenschaft unter den Bio-Kakaobauern geführt. Die Firma Chocolat Bernrain – exklusiver Schweizer Produzent der Ja! Natürlich Heumilchschokolade - verarbeitet die Kakaobohnen weiter zu Schokolade. Und diese ist Bestandteil von vielen Ja! Natürlich Produkten - angefangen von der Heumilchschokolade, bis hin zur Schokomilch.


FAIRTRADE Kaffee

Bio-Kaffeebohnen
Der Ja! Natürlich Bio-Kaffee ist Fairtrade zertifiziert und von Fairtrade Produzenten angebaut. Durch faire Handelsbedingungen können Kleinbauern und Arbeiter in den Anbauländern in eine nachhaltige Zukunft investieren.

Der Bio-Kaffee kommt aus den Anbaugebieten Peru und Honduras. In Peru haben sich über 60 Kooperativen im Nordosten des Landes zur Kaffeeorganisation "Central Fronteriza Del Norte De Cafetaleros" (kurz CENFROCAFE) zusammen geschlossen. Die Fairtrade-Prämien ermöglichen der Organisation in Projekte zur Produktionssteigerung zu investieren oder die Vergabe von Mikrokrediten an Kleinbauernfamilien.

In Honduras haben sich Kaffeeproduzenten zur "Café Orgánico Marcala S.A." (kurz COMSA) zusammen geschlossen. Dabei handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Kooperative, sondern um eine demokratische Aktiengesellschaft. Das bedeutet, dass jedes Mitglied nur eine Stimme hat - unabhängig vom Aktienanteil. Mit den Einnahmen aus den Fairtrade-Prämien konnten u.a. bereits mehrere Trockenöfen gekauft und Bildungsmaßnahmen für Mitglieder und ihre Familien finanziert werden.


Was Fairtrade genau bedeutet, erklärt dieses Video.
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