Bio-Weide-Jungrind
Weide-Jungrinder von Ja! Natürlich kommen ausschließlich aus heimischen Regionen und wachsen in Gruppen in Mutterkuhhaltung beim Muttertier auf. Die Weide-Jungrinder sind während der Vegetationsperiode tiergerecht im Herdenverband auf Almen und Weiden und fressen saftige Gräser und Kräuter. Im Winter leben die Tiere in Laufställen mit reichlich Raum und Bewegung in Auslaufflächen.
Das Bio-Futterangebot setzt sich – neben der Muttermilch – aus Heu, Silage und Getreide zusammen. Ja! Natürlich Weide-Jungrinder dürfen niemals in Anbindehaltung gehalten werden – hier gibt es auch keine Ausnahmeregelungen. Darüber hinaus gilt die Vorgabe: Pro Hektar Hofgröße sind nur ca. 2 Rinder erlaubt.
Die Weidehaltung in den Frühlings- und Sommermonaten fördert die Artenvielfalt in der gezielten Nutzung der Wiesen und Weiden durch die Rinder. Die Tiere sind somit in die Grünlandpflege integriert. Das ist wichtig für die Erhaltung von Kräuter- und Wiesenarten und für die Nützlinge. So profitieren die Tiere und die Umwelt.
Die Weide-Jungrinder werden mit ca. 11 bis 12 Monaten und ab 190 kg geschlachtet. Das Fleisch der Weide-Jungrinder hat einen besonders fein aromatischen Geschmack, ist hellrot und feinfaserig. Diese Feinfasrigkeit und Zartheit kommt durch eine entsprechende Fleischreifung nach der Schlachtung richtig zur Geltung.
Bio-Weide-Jungrindfleisch gibt es exklusiv von Ja! Natürlich. Rezepte und wertvolle Tipps finden Sie in unserer Rindfleischbroschüre bzw. in der Grillbroschüre!
Wir waren zu Besuch beim Bio-Bauern Stanzl und seinen Jungrindern!
Das Pinzgauer Rind:
Robuste Rasse mit Tradition
Das Pinzgauer Rind wurde ursprünglich in der gleichnamigen Salzburger Genussregion gezüchtet und war seit jeher von den Bauern geschätzt für seine Eigenschaften der Fitness, Widerstandsfähigkeit und Genügsamkeit. Das Rind hat die Fähigkeit, sich auch an schwierige klimatische Bedingungen wie etwa im Hochgebirge anzupassen und zählt zu den Rassen mit einem sehr ausgeprägten Mutterinstinkt. Das und die besondere Friedfertigkeit der Tiere sind für die Mutterkuhhaltung auf Almen und Weiden enorme Vorteile.
Mit der zunehmenden Spezialisierung der Landwirtschaft wurde das Pinzgauer Rind als gefährdete Rinderrasse eingestuft. Es ist unter anderem das Verdienst von Ja! Natürlich, dass es mittlerweile wiederentdeckt wurde. Schließlich leistet die Rasse einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung und Bewirtschaftung der Berggebiete. Immer mehr Konsumenten schätzen diese traditionelle Rasse und ihre Milch.
Ja! Natürlich unterstützt den Fortbestand der seltenen Rasse. Wie - das erfahren Sie auf unserem >>Bio-Blog!
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