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Qualitätsmanagement bei Fleisch & Wurst

Vom Bauern bis ins Regal - Ja! Natürlich

Tierhaltung Artgerechte Tierhaltung bedeutet mehr und endet nicht beim Bauern.

Fleisch und Wurst legen eine weite Reise zurück, bis sie in unserem Einkaufswagerl landen.

Bei Ja! Natürlich lässt sich dieser Weg nicht nur genau zurückverfolgen, sondern wird von Beginn an mitgestaltet und kontrolliert.

Herkunft

Das Fleisch selbst, egal ob Frischfleisch oder Rohstoff für Fleisch- und Wurstwaren, stammt zu 100 % von österreichischen Bio-Betrieben. 100 % österreichische Herkunft bedeutet immer von Geburt des Tieres an.

Qualitätsmanager Andreas Fleiss Qualitätsmanager Andreas Fleiss.

„Neben den amtlichen Bio-Kontrollen, die vom Bauern bis zur Filiale durchlaufen werden, sehen wir eine umfassende Eigenkontrolle nicht nur als unsere gesetzliche Verpflichtung. Sie ist auch eine wichtige Basis für laufende weitere Verbesserungen wie es das Selbstverständnis jedes Qualitätsmanagements sein sollte.“


Was tut der Bio-Bauer?

Grundvoraussetzung ist die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen für Bio-Produkte, also in erster Linie der EU-Bio-Verordnung. Darin sind die Grundsätze der biologischen Landwirtschaft verankert. Das betrifft neben dem Anbau von Pflanzen, auch die Tierhaltung und -fütterung und die richtige Verarbeitung von Bio-Produkten.

Ja! Natürlich Wurst-Sortiment Nichts ist wurscht!

Das reicht Ja! Natürlich nicht

Ein privilegiertes Ja! Natürlich Produkt zu sein, ist schwierig, denn es muss in vielen Bereichen höhere Anforderungen erfüllen.

Artgerechte Tierhaltung bedeutet mehr…

Weil Ja! Natürlich artgerechte Tierhaltung besonders wichtig ist, werden zu wenig weitgehende Bereiche der Bio-Verordnung mit tiergerechteren Lösungen umgesetzt. Beispielsweise stammt Ja! Natürlich Rindfleisch ausschließlich von Jungrindern aus Mutterkuh-Haltung, eine besonders artgerechte aber auch ökologisch sinnvolle Form der Rindfleischproduktion.

Darüber hinaus forciert Ja! Natürlich besonders artgerechte Tierhaltungsformen, um mögliche Alternativen und Verbesserungen aufzuzeigen. So vermarktet Ja! Natürlich zum Beispiel bevorzugt Freilandschweinefleisch.

… und endet nicht beim Bauern!

Transport und Schlachtung sind besonders kritische Punkte. Österreich verfügt über deutlich strengere Tiertransportbestimmungen als andere EU-Länder. Zusätzlich liegen die Schlachthöfe von Ja! Natürlich jeweils direkt in oder nahe an den Aufkommensgebieten, um die Transporte so kurz wie möglich zu halten.

Den höheren Aufwand in der Organisation und Kontrolle für die größere Anzahl an regionalen Schlachtbetrieben nimmt Österreichs größte Bio-Marke gerne in Kauf.

Ein schonender Umgang mit Tieren und kurze Transportwege liegen auch im Interesse aller Beteiligten, weil so auch Verluste und Qualitätseinbußen vermieden werden.

Produktqualität – Geschmack und Genuss

Der Geschmack und Genuss darf bei Ja! Natürlich Produkten selbstverständlich nicht zu kurz kommen. Deshalb setzt die Bio-Marke bereits bei den Landwirten an. So fällt die Wahl auf die langsam wachsende Rasse bei Hendln, die für den ausgeprägten aromatischen Eigengeschmack sorgen. Oder auf das feinfaserige Fleisch beim Jungrind aufgrund des geringen Alters und der speziellen Haltungsform. Bei der Herstellung von Ja! Natürlich Fleisch- und Wurstwaren werden nur unbedingt notwendige Zusätze verwendet. Denn der Geschmack soll in erster Linie durch bestmögliche Rohstoffqualität erzielt werden.

Transparenz bedeutet Nachvollziehbarkeit– nicht nur für unsere Kunden, auch für unser Qualitätsmanagement. Für die Angabe des Bauern auf dem Fleischetikett ist auch eine durchgängige Dokumentation aller beteiligten Stufen notwendig. Dies bedeutet effizientere Kontrollmöglichkeiten sowohl für die amtliche Bio-Kontrolle, als auch für uns in der Eigenkontrolle – und damit mehr Sicherheit für unseren Kunden.

Vertrauen ist gut, Zertifikate sind schön, Kontrolle ist besser

Die Eigenkontrolle des Qualitätsmanagements umfasst sowohl Produktuntersuchungen, unangemeldeten internen Prüfungen als auch Landwirte- und Lieferantenkontrollen durch eigene Mitarbeiter sowie zusätzliche externe Kontrollen durch akkreditierte Prüfstellen.

Die umfangreichen Plausibilitätsprüfungen beschränken sich nicht auf den internen Bereich, sondern werden auch auf die vorangehenden Stufen der Produktionskette angewendet.


Info-Broschüre Jungrind (5,20 MB)

Die Säulen der biologischen Tierhaltung bei Ja! Natürlich

 

 

Was Sie noch alles wissen sollten