Ja! Natürlich hat gemeinsam mit den Bio-Bauern der OPST - Obst Partner Steiermark und der Firma Steirerfrucht im Jahr 2005 das Projekt „Gute Helene“ gestartet. Durch gezielte Auspflanzungen von Bio-Birnenanlagen in Ostösterreich werden so in den nächsten Jahren alle Ja! Natürlich-Kunden in den Genuss dieser unvergleichlichen Bio-Birne „Gute Helene“ kommen.
Ertragsreich
Birnenbäume kommen erst in 5 oder 6 Jahr zu vollem Ertrag, können dann aber zirka 25 Jahre beerntet werden. Im Gegensatz dazu wird mit Äpfeln schon nach etwa 3 Jahren der Vollertrag erreicht. Jedoch nach 15 Jahren ist der Ertrag schon stark rückläufig.
Die Birnen sind auf starkwachsende Sämlinge aufgepelzt. Sämlinge sind sozusagen wilde Birnenbäume, die für gute Bewurzelung sorgen, daher ist zum Beispiel auch keine Bewässerung notwendig. Die Conference Birne wird als Befruchtersorte verwendet. Die Bäume sind freistehend, es werden keine Drahtseile gespannt, zur Stütze gibt es Akazienholzstöcke. Der Baumstreifen wird mechanisch von Unkraut freigehalten.
Extrem wichtig: Wahl der richtigen Sorte
Standortangepasst, robust & resistent gegen bestimmte Krankheiten. Schmecken muss sie natürlich auch – all das trifft auf die Gute Helene zu.
Sie ist eine Kreuzung aus Madame Verté und der Boscs Flaschenbirne. Diese ertragreiche Frühwinter-Birne wird bis zu 300 Gramm schwer und weist eine flaschenähnliche goldbronzene Form auf. Ihr festes Fruchtfleisch ist sehr aromatisch bei einem ausgeglichenen und süßsäuerlichen Geschmack.
Vögel als Nützlinge
Damit viele Vögel in der Birnenanlage auf Raupensuche gehen, haben die Bio-Birnenbauer Nistplätze aufgestellt. Für Raubvögel, die auf Mäusejagd gehen, gibt es ebenfalls passende Landeplätze. Für Schlupfwespen, die bestimmte Raupen und Schmetterlinge parasitieren und somit für eine biologische Schädlingsbekämpfung sorgen, werden Plätze zur Verfügung gestellt, die sie zur Verpuppung aufsuchen.
Schädlinge wie Gitterrost und Triebwespen. Birnenbäume sind nur der Nebenwirt des Gitterrostes, hauptsächlich werden Wacholdersträucher befallen, die daher in der näheren Umgebung nicht vorkommen sollten.
Birnengitterrost tritt vereinzelt auf. Solange nur die Blätter befallen sind, ist es kein Problem. Früchte die von diesem Pilz befallen sind, werden im Zuge der Ausdünnung entfernt. Auf jedem Ast sollen nur etwa 4 bis 5 Birnen wachsen damit die Birnen die optimale Größe erreichen. Triebwespen legen ihre Larven in den Triebe der Birnbäume ab die dadurch absterben.