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Pur Pur Weizen

 

Weizen Pur Pur Weizen für würzig-schmackhaftes Brot.

 

Mit dem Projekt PurPur Weizen verfolgt Ja! Natürlich das wichtige Ziel der Erhaltung alter, weniger gezüchteter Sorten um so die Vielfalt an Lebensmittel auch für kommende Generationen zu erhalten.


Kräftige Farbe gibt den Namen

Erkennbar ist der Pur Pur Weizen durch eine leichte pur pur Färbung, die auch namengebend für das Korn ist. Der Grund für diese Färbung der Schale ist der hohe Anteil an Anthocyan, einem sekundären Pflanzenstoff - griechisch: anthos = Blüte, cyanos = blau.

Dieser ist übrigens auch für die blau-violette bzw. rote Färbung des Zellsaftes von Blüten, Blättern und vielen Früchten und Gemüsen, wie Heidel-, Him-, Erdbeeren sowie Holunder, roten Trauben und rotem Mangold verantwortlich.


Anbau in Österreich

Karl J. Fischer, Geschäftsführer von Saatbau Linz, war und ist immer wieder auf der Suche nach Neuheiten und Innovationen. Sein Pioniergeist führte ihn vor Jahren bis nach Süd-Amerika, wo er den PurPur-Weizen entdeckte. Ein Partner zum Anbau dieser seltenen Getreidesorte war im überzeugten Bio-Landwirt Josef Aigner schnell gefunden. In Kooperation mit der Saatbau Linz baute er auf 15 Hektar Land diesen besonderen Weizen an.

Auch wissenschaftlich ist diese neue alte Sorte von besonderer Bedeutung, weswegen sich die Universität für Bodenkultur in Wien seit 2002 durch Univ. Prof. Berghofer intensiv mit dem Pur Pur Weizen beschäftigt. um auch forschungsseitig mehr über diese Weizenrarität zu erfahren und eine breitere Nutzung zu forcieren.


Intensive Entwicklungs- und Zusammenarbeit

Gerade die Anfänge waren schwierig, im Vergleich zu stark hochkultivierten und hochgezüchteten Sorten wusste man wenig über die Bedürfnisse dieser Getreidesorte des Pur Pur Weizens – das erschwerte den Anbau und schmälerte die Erträge.

Doch die Begeisterung für die neue Sorte blieb. Seit 2004 arbeiten Ja! Natürlich und die Saatbau Linz AG intensiv zusammen, um diese besondere Weizenart breiteren Konsumentenschichten zugänglich zu machen.

Zentrales Anliegen ist die Sicherung der Rohstoffproduktion, die in mehreren Schritten auf das heutige Maß ausgedehnt wurde: Die Anbaugebiete sind zum Ausgleich der natürlichen, regionalen Qualitätsschwankungen auf die Bundesländer Oberösterreich, Niederösterreich und Burgenland verteilt.

Die Anbaufläche ist im Rahmen eines Kontraktanbaus von der Saatbau Linz als Inhaber dieser Getreiderarität auf üebr 500 ha ausgedehnt worden. 

Und die Ja! Natürlich Bäcker verarbeiten den besonderen Pur Pur Weizen weiter zu würzig-schmackhaftem Brot.

Info-Brochüre "Ein Leben voller Vielfalt" (6,62 MB)

 

 

Was Sie noch alles wissen sollten