
Ganzjährigen Freilandschweinhaltung im Waldviertel.
Ein Vorzeigeprojekt
Artgerechte Tierhaltung und regionale Bioqualität entsprechen ganz modernen Konsumentenwünschen
Das Vorzeigeprojekt der Freilandschweinehaltung wurde von Ja! Natürlich gemeinsam mit zirka ein Dutzend Schweine-Bauern gestartet. Wissenschaftlich wurde dieses Projekt von der Bodenkultur unterstützt.
Mittlerweile haben sich zahlreiche Bauern des Waldviertels der Freilandhaltung von Bio-Schweinen verschrieben. Was früher nur „ab Hof“ oder für die Top-Gastronomie erhältlich war, nämlich regionale Spitzenprodukte in Bioqualität, wird von Ja! Natürlich Österreichweit einer breiten Konsumentenschicht angeboten.
Ethische Verantwortung bei der Tierhaltung
Am Beginn standen Fragen, die geeignete genetische Herkunft der Tiere, die schweinegemäßen Gehegestruktur und das Management betreffend, zu bewältigen. Durch intensive Beschäftigung mit der Thematik Freilandhaltung und Beobachtung der Schweine konnte ein Weg zur Umsetzung der ganzjährigen Freilandschweinhaltung im Waldviertel gefunden werden, sodass dieses einzigartige Projekt erfolgreich wurde.
Ja! Natürlich Freilandschweine ganzjährig im Freien
Die Ja! Natürlich Freilandschweine im Waldviertel leben das ganze Jahr über im Freiland. Sie haben eine gut isolierte Hütte mit Stroh, in der sie sich bei Bedarf unterstellen können. Schweine leben im Freiland stressfreier, sie sind an Umweltreize gewöhnt und deshalb robuster und kräftiger. Sie haben ein lebhaftes Temperament, sind neugierig und verspielt. Ein prophylaktischer Medikamenteneinsatz ist nicht notwenig, da das Immunsystem durch die naturnahe Lebensweise intakt gehalten wird.
Reichlich Bewegung und gesunde Nahrung, auch jene welche die Natur selbst bietet wie Erde, Wurzeln, Gras sind der beste Garant dafür!
Gewinnbringende Partnerschaft für Bauern aus dem Waldviertel
Im Waldviertel haben sich einige Landwirte die dies als ihre selbstverständliche Überzeugung leben, zusammengefunden und den Verein zur Förderung der Freilandhaltung von Nutztieren gegründet. Artgerechte Tierhaltung entspricht auch dem Qualitätsverständnis vieler Konsumentinnen und Konsumenten, wonach Lebensmittel nicht nur gut schmecken müssen, sondern auch ökologisch und ethisch verantwortungsvoll hergestellt werden müssen.
Diese Form der Tierhaltung bringt auch weitere positive Effekte im Sinne der im Bio-Bereich stark verankerten Kreislaufwirtschaft mit sich. Der Boden wird durch das Wühlen aufgelockert und bearbeitet, dabei werden auch unerwünschte Pflanzen wie Disteln samt Wurzel entfernt; durch die gleichzeitige Düngung werden die eher kargen, nährstoffarmen Böden des Waldviertels gedüngt und so ideal für eine Ackerfrucht wie Kartoffel oder Futterweizen vorbereitet.