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Bisherige Einsparungen

Raus aus Plastik!

Unser Weg zu umweltfreundlicher Verpackung


Für unsere Umwelt wollen wir hoch hinaus

Bio von Ja! Natürlich heißt, Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt zu übernehmen. Ein wichtiger Eckpfeiler dieser Verantwortung stellt die Nachhaltigkeit dar. Aus diesem Grund setzten wir bei der Verpackung auf Green Packaging. Unser Ziel ist es, bis Ende 2019 unser gesamtes Obst- und Gemüsesortiment entweder unverpackt oder nachhaltig verpackt anzubieten.

Bereits 2011 haben wir mit der schrittweisen Umstellung auf umweltschonende Verpackung begonnen und konnten bisher über 480 Tonnen Plastik einsparen. Dies würde 69 mit Plastik vollgefüllten Müllwagen entsprechen.


Hier sehen Sie unsere einzelnen Erfolge auf unserem Green-Packaging-Weg:


2011 - Start der Initiative "Raus aus Plastik"

Die Reduktion von Plastik - und somit die Reduktion des Rohstoffes Erdöl - in den Verpackungen von Ja! Natürlich ist uns ein großes Anliegen. Die ersten Maßnahmen hin zu einer umweltfreundlicheren Verpackung im Obst- und Gemüsebereich wurden 2011 eingeführt. Viele unserer Obst- und Gemüsesorten wurden von einer nachhaltigen Zellulosefolie aus Holz umhüllt anstatt von Plastik, andere wiederum wurden mit einem Ja! Natürlich-Sticker versehen und konnten so unverpackt in den Filialen und Märkten angeboten werden.


2013 - Einführung der Karton- anstatt Plastiktassen

Mit dem Jahr 2013 wurden bei unserem Bio-Obst & Gemüse die Kunststoff- durch Kartontassen ersetzt. Zudem wurden weitere Produkte in Zellulosefolie verpackt.

Die biologisch abbaubare Zellulosefolie auf Holzbasis konnte nach langer und aufwendiger Forschungs- und Entwicklungsphase als Verpackungsmaterial präsentiert werden, das zu mindestens 90 % aus biologischen Rohstoffen besteht. Das dafür verarbeitete Holz stammt aus einer garantiert FSC (Forest Stewardship Council) zertifizierten Produktion. Das bedeutet, dass der Wald – aus dem das Holz stammt – verantwortungsvoll bewirtschaftet wird.

Übrigens versuchen wir nicht nur im Obst- und Gemüsebereich nachhaltigere Verpackungsmaterialien einzusetzen. Die Zellulosefolie ist beispielsweise auch Bestandteil der Verpackung unserer getrockneten Bio-Kräuter.


2014 - Umstellung von Kunstoff- auf Zellulosenetze

Im Jahr 2014 erreichten wir unseren nächsten Green Packaging-Meilenstein: das Zellulosenetz. Unsere Bio-Zwiebeln, Bio-Salaterdäpfeln und Bio-Rote Rüben werden seitdem in Zellulosenetzen aus dem 100 % nachwachsenden Rohstoff Holz verpackt. Auch die Zitrusfrüchte sind Großteils auf das Zellulosenetz umgestellt.

Für die Produktion der Netze wird PEFC-zertifiziertes Buchenholz aus Österreich sowie aus Mittel- und Osteuropa zu Holzschnitzeln, anschließend zu Zellstofffasern und Garnen verarbeitet, die wiederum zur Herstellung der Netze verwendet werden. Der Vorteile der Zellulosenetze ist, dass durch die Verbrennung der Netze nahezu CO2-neutral Energie gewonnen werden kann. Zudem ist der Inhalt des Netzes im Vergleich zu herkömmlichen Plastiknetzen besser gegen Beschädigung geschützt und bleibt aufgrund der feuchtigkeitsregulierenden und atmungsaktiven Naturfasern länger frisch.
 


2016 - Natural Branding

Nach einem erfolgreichen Test mit unseren Bio-Avocados, gibt es jene seit 2016 unverpackt zu kaufen. Das Lasern ist eine sehr umweltfreundliche Methode, denn das Logo wird nur mit einem gebündelten Lichtstrahl (ohne Farbe!) auf der Frucht angebracht. Damit ist eine Verwechslungsgefahr mit konventionellem Gemüse ausgeschlossen! Das Lasern hat dabei übrigens keinen Einfluss auf den Geschmack oder den Geruch der Frucht. Wir testen das Natural Branding laufend auch an anderen Obst- und Gemüsesorten, um diese Art des Green Packagings früher oder später ausweiten zu können.
 


2017 - Einführung des Graspapiers

Das Graspapier setzt sich aus 40 % Gras und 60 % Frischfaser aus FSC-zertifiziertem Holz zusammen. Es besteht somit aus 100 % nachwachsenden Rohstoffen, die keine mineralölhaltigen Schadstoffe enthalten, schwermetallfrei sind und für den direkten Kontakt mit der Haut als dermatologisch unbedenklich eingestuft werden. Die Zusammensetzung des Papiers sorgt für Formstabilität sowie Reißfestigkeit. Das Gras wird von extensiv bewirtschafteten Ausgleichsflächen bezogen, die weder gedüngt, noch chemisch behandelt wurden und im Umkreis von maximal 50 km zur Papierfabrik liegen. Durch die Verwendung von FSC-zertifiziertem Holz wird sichergestellt, dass der Wald vor übermäßiger Ausbeutung geschützt wird. Mit der neuen Verpackungsmöglichkeit setzen wir einen Vorstoß in Richtung mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung. Unsere österreichischen Bio-Tomaten sind zur Saison in einer Graspapiertasse abgepackt, weitere Artikel befinden sich in der Testphase.

Mehr Infos zum Graspapier.
 


2018 - Karotten im biologisch abbaubaren Beutel

Lange hat es gedauert, aber jetzt wurde es möglich: die Ja! Natürlich Bio-Karotten 500 g sind anstatt in einem Plastik-Beutel in einem nachhaltigen Beutel auf Basis nachwachsender Rohstoffe verpackt. Der neue Beutel besteht zu 40 % aus nachwachsenden Bestandteilen wie Distel- und Sonnenblumenöl und ist biologisch abbaubar. Neben dem Einsatz von nachhaltiger Verpackung ist uns wichtig, dass eine Umstellung keine negativen Auswirkungen auf die Produktqualität und Frische hat. Die Karotten bleiben darin sogar noch länger frisch. Die Disteln kommen aus Sardinien, wo sie sich an die mediterranen Klimabedingungen angepasst haben und ganz ohne Düngung und zusätzliche Bewässerung gedeihen. Im Zuge dieses Projektes können soziale und ökologische Projekte zusammen mit den sardinischen Bauern gefördert werden. Mehr Infos dazu im Magazin.

Mit der Umstellung auf den nachhaltigen Beutel und allen bisher genannten Meilensteinen haben wir es 2018 geschafft 75 % unseres Bio-Obst- und Gemüsesortiments lose oder nachhaltiger zu verpacken.
 


Ziel bis Ende 2019

Unser großes Ziel ist es, Ende 2019 100 % unserer Bio-Obst- und Gemüsesorten unverpackt oder nachhaltiger zu verpacken. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeiten wir täglich an neuen alternativen Verpackungsmaterialen und führen laufend Tests mit unseren Bio-Produkten durch. Schließlich darf es durch die Umstellung des Verpackungsmaterials nicht zur Minderung der Produktqualität oder -hygiene kommen und auch die Schutzfunktion der Verpackung muss erhalten bleiben.


Fragen und Anregungen

Bei konkreten Fragen, Anregungen und Rückmeldungen rund ums Thema nachhaltige Verpackung können Sie gerne verpackung@janatuerlich.at kontaktieren.
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