16.01.2020

Ja! Natürlich gegen ein Meer von Plastik: Durch Green Packaging rund 1.000 Tonnen Plastik eingespart

Die Verschmutzung der Weltmeere mit Plastik ist ein Problem, das gerade für Österreicherinnen und Österreicher häufig weit weg erscheint, seinen Ursprung aber auch in unseren Breiten hat. Denn es wird einerseits zu viel Plastik eingesetzt und zum anderen auch oft sorglos mit Verpackungsmüll umgegangen. Aus seiner Verantwortung für Mensch, Tier und Umwelt heraus hat Ja! Natürlich seit 2011 durch Reduktion von Verpackungen und die Umstellung auf Green Packaging insgesamt rund 1.000 Tonnen Plastik bei Obst und Gemüse eingespart, was der Ladung von 140 Müllwägen entspricht! Zum Auftakt des 10. Jahres der vielfältigen Anstrengungen unter dem Motto „reduce, replace, recycle“ sensibilisiert Ja! Natürlich nun die Konsumentinnen und Konsumenten mit einer umfassenden Kampagne zum brandaktuellen Thema der Verpackungsvermeidung und richtigen Entsorgung von Plastik-Abfällen. Und setzt im eigenen Sortiment im Jahr 2020 nächste wichtige Schritte zur Plastik-Reduktion.

Seit 2011 stellt Österreichs führende Bio-Marke Verpackungen bei Obst und Gemüse schrittweise auf losen Verkauf und Green Packaging um: mit Zellulose-Folie oder -Netzen aus FSC zertifiziertem Holz, mit Laser Branding sowie dem Einsatz von Graspapier und biologisch abbaubaren Beuteln als Verpackungs-Alternativen. Die Bilanz dieser Maßnahmen kann sich sehen lassen: seit 2011 wurden rund 1.000 Tonnen Plastik eingespart, was sich auch positiv auf das Klima auswirkt. Die durch die Maßnahmen erreichte Einsparung klimarelevanter Gase und Emissionen entspricht dem CO₂-Wert von 440 Weltumdrehungen mit einem Durchschnitts-PKW oder der Pflanzung von fast 700.000 Bäumen! Martina Hörmer, Markenbotschafterin von Ja! Natürlich erläutert diese Bilanz: „Ich bin froh, dass wir als Ja! Natürlich Team beim Thema Green Packaging Vorreiter sein durften und bereits wichtige Schritte gegen die Verpackungsflut setzten, als das Thema noch nicht in aller Munde war. Unser Motto lautete von Anfang an: so viel Verpackung wie nötig – so wenig wie möglich. Wo immer es geht, bieten wir Obst und Fruchtgemüse lose und ohne Verpackung an. Wo dies aus Gründen der Hygiene oder der Haltbarkeit nicht möglich ist, minimieren wir den Einsatz fossiler Rohstoffe – vor allem verzichten wir auf Plastik. Auch Bio braucht Verpackung, aber dann bitte auch ökologisch verträgliche Verpackung. Das wird von Ja! Natürlich erwartet und sind wir unserer Community schuldig.“

Das Meer von Plastik bedroht die sensiblen Ökosysteme der Meere

Rund 13 Millionen Tonnen Plastik gelangen pro Jahr in die Meere, davon 20 Prozent über die Schifffahrt und der Rest über zuführende Flüsse, Windeinträge und die Vermüllung der Küsten. Derzeit sind fünf Strudel aus Plastikmüll in den Weltmeeren nachweisbar, die die Fläche von Ländern wie Österreich aufweisen. Durch die Verschmutzung der Meere mit Plastik sterben ihre Bewohner, weil sie mit plastikgefüllten Mägen verhungern oder sich im herumtreibenden Müll verfangen. „Die in den Ozean gelangenden Kunststoffabfälle werden sich innerhalb des nächsten Jahrzehnts verzehnfachen. Studien zeigen, dass vor allem Plastiksackerl, PET-Flaschen und andere Einwegprodukte für die zunehmende Plastikbelastung verantwortlich sind. Es gibt wichtige Impulse, um unsere Ozeane von Plastikmüll zu befreien. Aber noch viel wichtiger ist die grundsätzliche Vermeidung. Wir müssen verhindern, dass Plastikmüll in unsere Meere gelangt“, fasst Meeresbiologe Gerhard J. Herndl von der Universität Wien die Auswirkungen auf die Natur zusammen. Er ist selbst Leiter der Forschungsplattform PLENTY und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates von „Ocean Cleanup“, dem Projekt des Niederländers Boyan Slat, das mittels schwimmender Barrieren besonders stark betroffene Abschnitte der Meere von Plastik befreit.

Das Meer von Plastik bedroht die sensiblen Ökosysteme der Meere

Rund 13 Millionen Tonnen Plastik gelangen pro Jahr in die Meere, davon 20 Prozent über die Schifffahrt und der Rest über zuführende Flüsse, Windeinträge und die Vermüllung der Küsten. Derzeit sind fünf Strudel aus Plastikmüll in den Weltmeeren nachweisbar, die die Fläche von Ländern wie Österreich aufweisen. Durch die Verschmutzung der Meere mit Plastik sterben ihre Bewohner, weil sie mit plastikgefüllten Mägen verhungern oder sich im herumtreibenden Müll verfangen. „Die in den Ozean gelangenden Kunststoffabfälle werden sich innerhalb des nächsten Jahrzehnts verzehnfachen. Studien zeigen, dass vor allem Plastiksackerl, PET-Flaschen und andere Einwegprodukte für die zunehmende Plastikbelastung verantwortlich sind. Es gibt wichtige Impulse, um unsere Ozeane von Plastikmüll zu befreien. Aber noch viel wichtiger ist die grundsätzliche Vermeidung. Wir müssen verhindern, dass Plastikmüll in unsere Meere gelangt“, fasst Meeresbiologe Gerhard J. Herndl von der Universität Wien die Auswirkungen auf die Natur zusammen. Er ist selbst Leiter der Forschungsplattform PLENTY und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates von „Ocean Cleanup“, dem Projekt des Niederländers Boyan Slat, das mittels schwimmender Barrieren besonders stark betroffene Abschnitte der Meere von Plastik befreit.

 

Reduce, replace, recycle – Optimierung des Ressourcen-Einsatzes ist oberstes Gebot

Die mehr als 200 verschiedenen Kunststoffe, die wir in der Alltagssprache als Plastik bezeichnen, zeichnen sich durch viele Vorteile besonders aus – neben der Wandlungsfähigkeit und dem geringen Gewicht sind es vor allem auch die hygienischen Eigenschaften, die Plastik vor allem auch im Lebensmittelbereich so wertvoll machen. Die vieldiskutierte negative Seite von Plastik liegt nicht am Material selbst, sondern am Umgang des Menschen damit. Von den rund 400 Millionen Tonnen Plastik, die jährlich weltweit hergestellt werden, ist mehr als ein Drittel Verpackungsmaterial, das größtenteils nur ein einziges Mal verwendet wird. „Ein nachhaltiger Umgang beim Thema Verpackungen heißt nicht nur Vermeidung von Verpackung, sondern vor allem auch, den Materialeinsatz und die Wieder- und Weiterverwertung von Verpackungsstoffen zu optimieren. Dabei gibt es leider nicht die eine richtige Lösung im Sinne einer umweltfreundlicheren Verpackung, sondern man muss immer im Einzelfall die gangbaren Alternativen und ihre Sinnhaftigkeit prüfen“, kommentiert Verpackungsexperte Manfred Tacker von der FH Campus Wien die diesbezüglichen Erfahrungen von Ja! Natürlich.

 

Auch 2020 steht bei Ja! Natürlich Green Packaging im Fokus

Im angebrochenen Jahr plant Ja! Natürlich nicht nur das Obst & Gemüse Sortiment noch weiter von Plastik zu befreien – wie durch die kürzlich eingeführten Tragerl aus Karton für Äpfel, Birnen und Kiwi, die Folien ersetzen. 2020 werden verstärkt auch andere Produktkategorien nachhaltiger verpackt. So werden noch im ersten Quartal Teigwaren in Papierverpackung in die Regale kommen, loser Tee wird in Kürze in einer Verpackung aus Graspapier angeboten werden und im kommenden Frühjahr wird auch ein Viertel der Ja! Natürlich Bio-Samen bereits in Graspapier Säckchen ohne Aluminium-Innenbeutel angeboten. Allen voran hat Ja! Natürlich für 2020 die Einführung der langersehnten Milchglasflasche in der Mehrwegvariante angekündigt. Die im Frühjahr 2018 – vorerst in einer Einweg-Variante – eingeführte Ja! Natürlich Milch-Glasflasche hat alle Erwartungen übertroffen: fast ein Viertel der Ja! Natürlich Milch wird bereits in der Glasflasche gekauft! Seit dem ersten Tag war es erklärtes Ziel von Ja! Natürlich, möglichst bald auf ein Mehrweg-System umstellen zu können. Die intensiven Bemühungen aller Beteiligten haben sich gelohnt. Und so freut sich Ja! Natürlich im ersten Quartal 2020 die Ja! Natürlich Bio-Vollmilch sowie auch die Joghurts im Glas in einer Mehrweg-Flasche in die Regale von BILLA, MERKUR und ADEG zu bringen. Möglich ist dies nur durch das flächendeckend vorhandene Rückgabe-System der Handelsfirmen der REWE Group in Österreich.

4.390 Tonnen CO2 eingespart ≙ Pflanzung von 698.783 Bäumen

1.000 Tonnen Plastik eingespart ≙ Ladung von 140 Müllwägen

4.390 Tonnen CO2 eingespart ≙ CO2-Ausstoß von 440 Weltumrundungen mit dem PKW

 

Bildtexte zum übermittelten Bildmaterial:

Bild 1: Ja! Natürlich Markenbotschafterin Martina Hörmer präsentiert Green Packging Maßnahmen gemeinsam mit Prof. Gerhard J. Herndl, Zoologe Universität Wien (links) und Verpackungsexperte Manfred Tacker, FH Campus Wien

Bild 2: Ja! Natürlich loser Tee in Graspapier Verpackung kommt in wenigen Wochen in die Regale

Bild 3: Ja! Natürlich Teigwaren in Papierverpackung kommt in wenigen Wochen in die Regale

Credits: Christian Dusek, Abdruck zu PR-Zwecken honorarfrei.

 

 

Rückfragehinweis:

REWE International AG, Team Media Relations

Tel.: +43 2236 600 5265, E-Mail: mediarelations@rewe-group.at