Ja! Natürlich am Weg zu 100% Green Packaging Obst & Gemüse von Ja! Natürlich wird schon jetzt zu 75 % lose oder umweltfreundlicher verpackt angeboten. Wie im November 2018 angekündigt, steht das laufende Jahr bei Ja! Natürlich ganz im Zeichen der harten letzten Kilometer im Marathon zu einem 100% losen oder umweltfreundlicher verpackten Obst & Gemüse Sortiment. Wir informieren Sie daher 2019 monatlich über die aktuellen Fortschritte, den Zwischenstand unserer zahlreichen Tests und die komplexen Hintergründe des drängenden Themas Verpackung von Lebensmitteln.

+++ Revolution bei Überverpackungen: Test mit RPE-Folie bei Mehl Überverpackung erfolgreich abgeschlossen +++
Verpackung ist nicht gleich Verpackung! Im Sinne des ganzheitlichen Ansatzes beim Thema Green Packaging bemüht sich Ja! Natürlich auch beim eingesetzten Obermaterial bzw. Überverpackungen stetig um nachhaltigere Alternativen. Nach Karton ist Kunststoff das zweithäufigste Ausgangsmaterial für Umverpackungen. Während die mehrfache Wiederverwendung von Kartonagen bereits gang und gebe ist, besteht bei Kunststofffolien noch Aufholbedarf. Dies nahm Ja! Natürlich zum Anlass für ein weiteres Projekt zur Einsparung von nicht-nachwachsenden Rohstoffen.

Gemeinsam mit der Bio-Getreidemühle Goodmills wurden über den Sommer hinweg verschiedene, herausfordernde Tests mit Obermaterial aus recyceltem Polyethylen (RPE) positiv abgeschlossen, weshalb Ja! Natürlich nun das Bio-Mehl mit der nachhaltigeren Überverpackung bereits im Handel anbieten konnte. Das neue Material ist ein wichtiger Schritt, um den Nachhaltigkeitszielen auch auf den letzten Metern immer näher zu rücken. Die Schrumpffolie aus Polyethylen besteht zu einem Drittel aus Recyclingmaterial und leistet damit einen wichtigen Beitrag, die Umweltbilanz von Überverpackungen zu optimieren und die Stoffkreisläufe zu fördern. Durch den Einsatz von Recyclingmaterial wird weniger Frischmaterial in den Umlauf gebracht und damit wertvolle Ressourcen gespart. Grund sich auf bestehenden Erfolgen auszuruhen besteht dennoch nicht – so wird gerade auf Wunsch von Ja! Natürlich eine weitere Materialversion mit einem Recyclinganteil von 50 Prozent geprüft. Langfristiges Ziel ist selbstverständlich die Ausweitung dieses Projektes auf weitere Lieferanten und Produkte.

+++ Diskussion beim REWE Group Stakeholder Forum: Wieviel Verpackung brauchen wir? +++
„Weniger ist mehr“ lautete das Motto beim am stärksten besuchten Workshop des diesjährigen REWE Group Stakeholder Forums am 25. Oktober im Wiener Museumsquartier. Neben Ja! Natürlich Geschäftsführerin Martina Hörmer diskutierten MERKUR-Vorständin
Alexandra Draxler-Zima, Greenpeace-Aktivist Herwig Schuster und Verpackungsexperte Manfred Tacker von der FH Campus Wien mit rund 80 Meinungsführern über den Kampf gegen die Verpackungs-Flut. Der lange, herausfordernde Green Packaging Weg von Ja! Natürlich war der perfekte Ausgangspunkt für eine intensive Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten – von re-duce über re-use bis zu re-cycle. Ja! Natürlich konnte mit seinem reichen Erfahrungsschatz zum Thema vor allem auch über den ständigen Lernprozess berichten, denn einen einfachen Weg „Raus aus Plastik“ gibt es schlichtweg nicht. Erst im Echt-Test haben viele Verpackungs-Alternativen ihre Tauglichkeit bewiesen – oder eben auch nicht. Viele offene Fragen und Wünsche der Anwesenden konnten beantwortet und reflektiert werden. Einig waren sich die Diskutanten schlussendlich, dass der Kampf gegen die Plastik Flut nur gemeinsam geschafft werden kann: Industrie, Handel und Konsument müssen ihren Beitrag leisten.

Mehr News rund um das Thema Green Packaging finden Sie unter:
https://www.janatuerlich.at/Ja!_Nat_rlich/Green_Packaging/Bisherige_Einsparungen/Raus_aus_Plastik!/Content.aspx

Bildtexte zum übermittelten Bildmaterial:
Bild 1: Diskussion beim REWE Group Stakeholder Forum mit Moderator Christian Gehrer; Greenpeace-Aktivist Herwig Schuster; Verpackungsexperte Manfred Tacker von der FH Campus Wien; MERKUR-Vorständin Alexandra Draxler-Zima; Ja! Natürlich Geschäftsführerin Martina Hörmer (v.l.n.r.) – Credits: Christian Dusek, Fotorechte Ja! Natürlich, Abdruck zu PR-Zwecken honorarfrei

Über Green Packaging bei Ja! Natürlich
Ja! Natürlich ist Vorreiter bei nachhaltigen Verpackungen und kann bereits auf umfangreiche Erfahrungswerte zurückgreifen. Denn seit 2011 stellt Österreichs größte Bio-Marke Verpackungen schrittweise auf Green Packaging um: mit Zellulose-Folie oder -Netzen aus FSC zertifiziertem Holz, durch „Natural Branding“, durch den Einsatz von Graspapier und Distelölfolie. Die Bilanz dieser Maßnahmen kann sich sehen lassen: Ende 2018 wurden bereits 75 % der Ja! Natürlich Produkte lose oder umweltfreundlich verpackt angeboten. Dafür wurde Ja! Natürlich im Jänner 2019 auch mit dem Energy Globe World Award, dem weltweit bedeutendsten Umweltpreis, ausgezeichnet. Bis Ende 2019 soll Ja! Natürlich Bio-Obst und Gemüse nur noch lose oder
umweltfreundlich verpackt sein. Wo ein gänzlicher Verzicht auf Verpackungen nicht möglich ist, bekennt sich Ja! Natürlich zu intensiven Bemühungen, um den Rohstoffeinsatz – insbesondere auch fossilem Ursprung – zu minimieren und die Materialien im Sinne der Nachhaltigkeit in Bezug auf Energieverbrauch, Umweltauswirkungen, aber auch im Hinblick auf soziale Kriterien zu optimieren. Hierbei ist man sich auch den Herausforderungen bewusst: durch den Einsatz nachhaltigerer Verpackungen darf es nicht zur Minderung der Produktqualität, -haltbarkeit oder -hygiene kommen. Außerdem muss die Verpackung weiterhin ihre wichtigen Schutzfunktionen verlässlich erfüllen.

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