Der Gesundheits-Fritz

So isst er:

Ihm kommt nichts über die Lippen, was er nicht selbst erlegt hat. Und weil er kein Jäger und auch kein Metzger ist, isst er vegetarisch. Dabei traut er nur sich selbst und kauft die Zutaten für sein Körndlfrühstück möglichst im Urzustand. Er ist stets up to date, was Gesundheitsmythen betrifft, und wird nicht müde, diese überall und jederzeit kundzutun. Niemals würde er Zucker essen, industriell verarbeitete Nahrungsmittel sind ihm ein Graus, und weil er auch politisch seine Haltung hat, organisiert er Demos gegen Palmöl, Spritzmittel und Bienensterben.

Daran erkennt man ihn:

Hat abends keine Zeit, weil er Flocken einweichen muss. Führt stets eine Tupperware-Dose mit selbstgemachtem Müsli mit sich.

Hier frühstückt er:

Nur dort, wo er verstanden wird.

Was er immer zuhause hat:

Eine Flockenpresse.

Ernährungstipp

Ein selbstgemixter Fruchtsaft, frische Sprossen am Vollkornbrot, manchmal Hummus, ein Ei, selbstgemachtes Müsli mit Mandelmilch, viel Obst und Gemüse ‒ und das immer biologisch, regional und saisonal –, all das klingt herrlich. Ist es auch. Eine so gesunde Ernährungsweise dankt nicht nur der Körper, sondern auch der Geist. Deshalb fallen dem Gesundheits-Fritzen auch immer neue Kreationen ein: Granolajoghurt oder Spinatpolenta (siehe Rezepte). Zu den Mahlzeiten sollte stets auch eine Eiweißquelle sprudeln, das können Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Eier, Milchprodukte oder Pilze sein.