Holunderbeere

Der Holunder begleitet den Menschen schon seit Anbeginn und es heißt  nicht umsonst  – „man soll vor jeden Holler den Hut ziehen“, so wertvoll ist er. Ob Blüte oder die Beeren verwendet werden, es tut uns gut. Die Holunderbeeren gehören, botanisch gesehen, nicht zu den Beeren, sondern sind eine Steinfrucht. Alle roten, blauen, violetten Früchte/ Blüten, so auch der Holler, enthalten Anthocyane, das sind Pflanzenfarbstoffe, diese wirken antioxidativ, binden freie Radikale und schützen unsere Körperzellen.

Achtung!

Holunderbeeren NIE im rohen Zustand verzehren, sie sind unverträglich. In alten Kochrezepten kann man lesen, dass das Gericht mindestens eineinhalb Stunden gekocht wird. Dabei sollte auch das Fenster einen Spalt offen stehen, damit der „Hollergeist“ beim Fenster raus kann. Tatsache ist, dass dadurch das problematische Blausäureglycosid Sambunigrin, das in den Beeren enthalten ist, ordentlich zerstört wird.