Topinambur

Die Topinamburknolle ist auch als Erdapfel, Erdbirne, Jerusalem-Artischocke, Indianerknolle, Knollensonnenblume oder Rosskartoffel bekannt. Ursprünglich aus Nordamerika, ist die Sonnenblumen-Verwandte seit dem 17. Jahrhundert in Europa zuhause.

Ihren Namen verdankt sie einem indianischen Stamm, die geschmackliche Ähnlichkeit mit Erdäpfeln und Artischocken hat ihr weitere Bezeichnungen eingebracht. Als frostfeste Pflanze lässt sie sich auch im Winter ernten, ab November ist sie erhältlich.

Gute Wahl

Feste Knollen mit glatter und unversehrter Schale.

Gut aufgehoben

Am besten rasch frisch verwenden oder nur wenige Tage unter einem feuchten Tuch im Kühlschrank aufbewahren.

Guten Appetit

Topinambur ist ein echter Verwandlungskünstler – roh in einen winterlichen Salat geraspelt oder gehobelt schmeckt die Wurzel leicht erdig, gegart in Suppen, als Püree, Puffer, Auflauf oder Chips nussig und süß. Generell gilt: Was Erdäpfel können, kann Topinambur schon lange! Statt schälen genügt übrigens gründlich schrubben – die Schale ist essbar und steckt voller bioaktiver Stoffe.

Rezept-Tipp:

Die passenden Rezeptideen zu Topinambur findest du im Buch „Winter – Die Jahreszeiten-Kochschule„.

„Winter – Die Jahreszeiten-Kochschule“ von Richard Rauch und Katharina Seiser ist Band 1 einer vierteiligen Reihe, die bis Frühjahr 2018 erscheint. Jetzt bei Thalia für 34,90 € erhältlich.

Fotocredits: ©iStock.com/margouillatphotos, ©Brandstätter Verlag, ©Joerg Lehman

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