Im Portrait

Hans-Peter Bramauer: Zieht Bio-Freiland-Puten der Rasse Kelly Bronze groß

Södingberg, Weststeiermark, Steiermark

Die robuste, „wetterfeste“ Rasse „Kelly Bronze“ verdankt ihren Namen den englischen Züchtern Derek und Paul Kelly, die Ende der 1970er-Jahre ihre Vision von einer speziellen Bio-Putenrasse realisierten: Ohne Hormone, ohne Antibiotika, ohne Futtermittelzusätze und ohne tierisches Eiweiß im Futter sollten sie auskommen und die Haltung im Freiland auch bei widrigen Witterungsumständen oder im Winter gut überstehen.

Hanspeter Bramauer widmet sich der Haltung der Freiland-Puten nun schon einige Jahre und beobachtete von Anfang an das auffallend harmonische Stallklima unter den temperamentvollen Tieren, die viel Auslauf, Sozialkontakt, „Beschäftigung“ und frische Luft brauchen, um sich wohlzufühlen. Getreide, teilweise aus eigenem Bio-Anbau, Luzerne (eine Art Klee) und Heu ist der Speiseplan der Freiland-Puten im Winter. In den anderen Jahreszeiten fressen sie größtenteils frisches Gras und Kräuter auf der Weide. Besondere Spezialität und nahrhafter Leckerbissen sind Tannenzweige, von denen sie die Nadeln zupfen.

Weil die Tiere die meiste Zeit in freier Natur verbringen, stärkt sie ein gutes Immunsystem und durch den großen Auslauf kommt es zu keinen Stress-Situationen. Ein artgemäßes Leben mit viel Bewegung in frischer Luft und an der Sonne, das die Freiland-Putengemeinschaft verbringt: Die männlichen Puten bis zu ihrer 24sten Lebenswoche, die weiblichen werden 17 Wochen alt, bis es zur Schlachtung geht.

Fleisch von Freiland-Puten schmeckt übrigens besonders delikat, ist feinfaserig und kompakt.

Bio-Info

Artgemäße Tierhaltung ist eine zentrale Säule bei Ja! Natürlich. Deshalb engagiert sich die Bio-Marke in nittlerweile zahlreichen Projekten, in denen es darum geht, das Tierwohl zu optimieren.

Freiland-Bioputen in der Steiermark

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