Ernährung

Wie viel Zucker brauchen wir?

Margit Fensl
Mai 29, 2018

Das Verlangen nach süßem Geschmack ist uns angeboren. Das erste Nahrungsmittel, das wir zu uns nehmen, ist meist die Muttermilch – und die schmeckt angenehm süß. Süßer Geschmack aus der Natur zeigt uns, dass Pflanzen reif und genießbar sind und uns Energie liefern. Doch brauchen wir wirklich Zucker?

Ja, Zucker ist nicht nur süße Verführung, sondern er liefert auch Energie für den Körper. Wir müssen Zucker aber nicht zwingend in reiner Form zu uns nehmen. Der Körper kann den nötigen Brennstoff auch durch Umwandlung von Kohlenhydraten, Eiweiß oder Fett herstellen. Da Zucker über keine wichtigen Nährstoffe verfügt und schlussendlich „leere Kalorien“ liefert, brauchen wir ihn nicht wirklich, im Gegenteil, zu viel Zucker kann auch schaden.

Greife zu Ja! Natürlich Bio-Produkte ohne Zuckerzusatz:

Apfelmus, Basis Müsli, Beeren-Frühstücksbrei, Mandeldrink und Haferdrink frisch, Haferdrink, Sojadrink, Dinkeldrink, Milchprodukte natur, Tiefkühl Pizza Caprese, Tiefkühl Mediterrane Pfanne, Tortelloni Ricotta Spinat, Dinkel-Zwieback, Babybrei-Hafer, Babybrei-Dinkel, Babytee.

Richtwerte: Wie viel Naschkatze darf sein?

Zuerst einmal die gute Nachricht: Wir müssen nicht ganz auf Zucker verzichten! Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt: Höchstens 5 % der täglichen Gesamtenergiezufuhr sollen aus freiem Zucker kommen. Dies entspricht einer täglichen Zuckerzufuhr von ungefähr 5 Teelöffel Zucker bei einer erwachsenen Frau. Männer dürfen laut WHO etwas mehr Zucker zu sich nehmen: 7 Teelöffel. Diese Menge ist beispielsweise in etwa 6 Esslöffel Ketchup, 1 Becher Eiskaffee (250 ml) oder 1 Softdrink (280 ml) enthalten. Laut Ernährungsbericht nehmen wir statt der 5 Teelöffel jedoch täglich durchschnittlich 18 Teelöffel zu uns.

"Freier Zucker" - was ist das?

Zu den freien Zuckern zählen Zuckerarten wie Traubenzucker (Glukose, Dextrose), Fruchtzucker (Fructose), Haushaltszucker (Saccharose) sowie Malzzucker (Maltose) oder auch Zucker, der in Honig, Sirupen, Dicksäften, Fruchtsäften und Fruchtsaftkonzentraten vorkommt. Zucker aus frischem Obst, Gemüse oder Milchprodukten ist damit nicht gemeint.

So schmeckt es auch ohne Zuckerzusatz

Bereite deine Mahlzeiten selbst zu, um den Zucker zu vermeiden und um die größere geschmackliche Vielfalt zu steigern und verringere deinen Zuckerkonsum, so empfinden wir den natürlichen Geschmack der Lebensmittel wieder. Denn bei stetiger hoher Zuckerzufuhr gewöhnen sich die Geschmacksknospen an die Süße, wir bekommen dadurch schnell das Gefühl, dass Lebensmittel nicht süß genug sind und zuckern als Konsequenz noch mehr. Durch eine Reduktion der Zuckermenge nimmt man den süßen Geschmack wieder intensiver wahr. Und die Erdbeeren schmecken auch ohne zusätzlichen Zucker wunderbar.

Ja! Natürlich Produkte sind besser!

Im Hinblick auf eine möglichst gesunde Ernährung ist es auch wichtig, frische Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft zu verwenden. So vermeidest du Spritz- und Düngemittelrückstände, außerdem sind all unsere Ja! Natürlich Produkte palmölfrei!

Bio-Maroni
Sonnenblumenkerne dürfen nicht fehlen

Bewusst genießen

Du möchtest bewusster auf deinen Zuckerkonsum achten? Dann ändere deine Gewohnheiten am besten nach und nach! Verfeinere deine Lieblingsspeisen beispielsweise anstelle von Zucker mit Obst, Trockenfrüchten oder Maroni. Reduziere süße Getränke wie Softdrinks und spritze Fruchtsäfte mit Wasser auf. Achte auf den Zuckergehalt in Fertigprodukten, und stille deinen Süßhunger mit frischem Obst, Gemüse oder Nüssen. Und wenn du ein Stück Kuchen oder Schokolade isst, dann genieße es ganz bewusst und mit allen Sinnen. Mache dazu auch noch ausreichend Bewegung, so freut sich die Gesundheit umso mehr.

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Kommentare

Hi, ich finde es toll, dass ihr den Zucker reduziert oder meidet

Heidrun Pöltl
10.06.2018 um 20:41
ja! Natürlich

Liebe Heidi, danke das freut uns :-)

JaNatuerlich
ja! Natürlich Team
23.09.2019 um 14:37

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