Was bringt Low Carb?

Das Ziel von kohlenhydratarmen Gerichten ist den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten, damit der Körper auf Fettverbrennung umstellt. Die Kohlenhydratreserven in der Leber (Leberglykogen) werden dabei rasch aufgebraucht und nachdem – mit Ausnahme des Gehirns und der roten Blutkörperchen – die Körperzellen auch Fettsäureabbauprodukte, sogenannte „Ketonkörper“, als Energiequelle nutzen können, wandelt die Leber Fettsäuren in diese um. Das geschieht grundsätzlich bei jedem Fastenprozess. Die erhöhte „Ketonkörper-Konzentration“ im Blut soll appetithemmend wirken. Auch Eiweiß sättigt besser als Kohlenhydrate und Fett, daher ist Eiweiß auch ein idealer Schlankmachertipp. Zudem soll Eiweiß munter und fit halten.

Was sagen wissenschaftliche Studien?

Uneinheitlich ist jedoch die Studienlage. Bereits 2004 fasst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) zusammen, dass es zwar in 15 Studien Hinweise darauf gibt, dass eine Low Carb Kost die Sättigung fördert bzw. das Hungergefühl vermindert. Allerdings wurde dies in 16 weiteren Studien nicht beobachtet.

So gelint Low Carb ganz leicht

Sättigungs-Beilagen dienen – wie der Name bereits vermuten lässt – primär der Füllung unseres Magens und wohl erst sekundär der Versorgung mit Nährstoffen. Der Verdacht zumindest ergibt sich bei näherer Betrachtung unserer klassischen Beilagen wie Nudeln und Reis, Pommes oder Brot. Da die meisten Sättigungs-Beilagen von Natur aus nicht besonders reich an nützlichen Nährstoffen sind, zeigen wir dir ein paar kohlenhydratärmere Alternativen mit mehr Gemüse und Eiweiß. Es geht aber nicht darum, nun alle Beilagen vom Speisezettel zu verbannen. Unsere Vorschläge sollen etwas Abwechslung bringen, gut schmecken und dabei vielfältige Nährstoffe bieten.

Pflanze, die aus einem Karton herauswächst als Green Packeging Icon
Green
Packaging