Bio-Paradeiserraritäten in vielen Farben und Bio-Topfkräuter - Ja! Natürlich Bio-Paradeiserraritäten in vielen Farben und Bio-Topfkräuter - Ja! Natürlich
Im Portrait

Erwin Binder: baut verschiedenstes Bio-Gemüse und -Kräuter in St. Andrä an

Seewinkel, Burgenland
Bio-Paradeiserraritäten in vielen Farben - Ja! Natürlich
„Wir ziehen unser Tomaten-Saatgut selbst, statt Hybridsamen zu kaufen. Daher wissen wir, woher die Grundlage für unsere Pflanzen stammt.“
Erwin Binder über seinen biologischen Ansatz

Wechselnde Kulturen

Angewachsen ist zugleich das Sortiment von Erwin Binder. Zu seinem Ausgangsprodukt Paradeiser kamen im Laufe der Jahre Zucchini, Kräuter, Paprika und Gurken. Dem Bio-Anbau ist er freilich treu geblieben. Heute setzt er vor allem auf Paradeiser-Raritäten, Bio-Topfkräuter, Bio-Schnittsalate und Bio-Rucola, die in Folientunneln in der Erde wachsen. 1,5 Hektar sind mit Tomaten bebaut, auf 1,5 Hektar werden Schnittsalate und Rucola kultiviert und 1,5 Hektar der Glashäuser sind für die Topfkräuter reserviert. Um die Bodengesundheit zu erhalten, rotieren die Pflanzen jährlich innerhalb der Anbauflächen: Sind die Tomaten abgeerntet, zieht die Kultur im folgenden Jahr in einem anderen Tunnel ein.

Bauer mit Schnittlauch Topfpflanze in der Hand - Ja! Natürlich
Bauer beim Salat ernten - Ja! Natürlich
Bio-Salatanbau im Folientunnel - Ja! Natürlich
Basilikum Topfpflanzen - Ja! Natürlich
Basilikum Topfpflanzen - Ja! Natürlich
Topfpflanze in der Hand - Ja! Natürlich
Topfpflanzen Anbau im Glashaus - Ja! Natürlich

Kompost und andere nützliche Helfer

Nach fünf Jahren werden die Standorte der Tunnel gewechselt. So ist gewährleistet, dass sich der Boden erholen kann. „Ein gesunder Boden ist die Grundlage für eine gute Ernte. Wir düngen hauptsächlich mit Kompost, um das Bodenleben bestmöglich und mit biologischen Nährstoffen zu versorgen.“ Außerdem wird auf schonende Bearbeitung des Bodens geachtet. Der Maschineneinsatz bleibt so gering wie möglich, was geht, geschieht von Hand. Auf diese Weise bekommen die Tomatenpflänzchen von Beginn an wöchentlich Zuwendung: Ausgeizen (Abbrechen junger Triebe) und das Hochziehen der Triebe auf einer Schnur gehören zu den regelmäßigen Arbeiten, die Erwin Binder und seine rund 35 Mitarbeiter:innen bewältigen. Ebenso Routine ist die Kontrolle der Pflanzen. Pestizide sind tabu, als Helfer gegen ungebetene Gäste kommen Nützlinge wie Florfliegen und Marienkäfer zum Einsatz.

Vitaminreich durch das Jahr

Um die Arbeit zu erleichtern, werden die Pflanzen in Gruppen kultiviert. Und so wachsen in einem Teil eines Folientunnels Zebratomaten, in einem anderen gelbe Pfirsichtomaten, wieder anderswo finden sich Black Cherrys. Paradeiser gibt es bei den Binders, wenn Saison ist, täglich und damit von Juni bis Oktober. Fast jeden Tag kommt außerdem hauseigener Salat auf den Tisch – und das von März bis November.

Erde in Händen - Ja! Natürlich
kleine Paradeiserpflanze - Ja! Natürlich
Folientunnel mit Tomatenpflanzen - Ja! Natürlich
unreife Paradeiser - Ja! Natürlich
Bauer am Paradeiser ernten - Ja! Natürlich
Bauer mit Paradeiserraritäten - Ja! Natürlich
Bio-Bauer im Folientunnel mit Paradeiser - Ja! Natürlich
Bauer mit einem Korb voll Tomaten - Ja! Natürlich
Bauer mit der Paradeiserernte - Ja! Natürlich
Bio-Tomaten beim Abpacken - Ja! Natürlich

Kräuterparadies

Als weiteres Produkt hegt Erwin Binder seine Kräuter: Salbei, Basilikum, Currykraut, Schnittlauch, Estragon, Oregano, Rosmarin, Majoran, Petersilie und Koriander wachsen Seite an Seite in den Beeten. Wie bei den Paradeisern achtet der Landwirt auf die richtige Pflege der Pflanzen: „Kräuter sind wie kleine Kinder, um die man sich ständig kümmern muss, lacht er und erklärt sodann, wie er das meint: „Jedes Kraut hat andere Bedürfnisse. Das Basilikum verträgt Hitze und hat es nicht gerne nass. Daher ist es besser, hier weniger zu gießen. Petersilie und Koriander kommen auch mit kälteren Temperaturen zurecht. Die kann man im Topf auch bei null Grad hinausstellen.

Bio-Wildkräuter

Dauer: 02:59

Buntes Paradeiserkörberl

Noch einmal zurück bei den Tomaten bleibt die Frage, welche Sorte Erwin Binder am liebsten hat. „Tomaten gibt es in fast allen Farben – von Weiß über Gelb bis hin zu Dunkelviolett“, sagt er. „Ich mag sie alle. Einmal schmecken mir die besser, dann wieder andere. Aber solange wir Paradeiser haben, esse ich jeden Tag welche.

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