Wie gelingt ein köstlicher Bratensaft?
Wenn der Duft von saftigem Braten durch die Küche zieht, lässt dies das Wasser im Mund zusammenlaufen. Das Herstellen der Bratensoße ist nicht schwer – und gelingt auch als vegetarischer Bratensaft.
Was einen guten Bratensaft ausmacht, ist rasch erklärt: kräftiges Aroma, ausgewogener Geschmack und die richtige Konsistenz. Auch der Weg dorthin ist kein Geheimnis: Es braucht Zeit, Geduld und eine Auswahl an hochwertigen Zutaten. Worauf es im Detail ankommt, erklären wir in diesem Beitrag.
Was ist die Basis für guten Bratensaft?
Wer gutes Essen schätzt, weiß: Hochwertige Zutaten bilden die Basis jeden Genusses. Beim Bratensaft liefern Fleischabschnitte und Knochen kräftige Aromen, während Zwiebeln, Karotten, Sellerie und anderes Wurzelgemüse geschmackliche Tiefe geben. Kräuter und Gewürze wie Lorbeer, Rosmarin oder Pfefferkörner sorgen für würzige Nuancen – allerdings gilt hier: Sie sollen den Fleischgeschmack unterstreichen und nicht übertreffen. Letztendlich braucht es dann noch Flüssigkeit: Je nach Zutat verleihen Wein oder Fonds Säure oder Würze. Und zum Abraten? Hoch erhitzbares Fett wie das Ja! Natürlich Bio-Bratöl.
Wie entstehen Röstaromen für eine geschmackvolle Bratensauce?
Sind alle Zutaten bereit – sprich gewaschen und zugeschnitten – geht es an das Rösten. Das verwendete Fett sollte Temperaturen bis 200 °C vertragen und dabei geschmacksneutral bleiben, schließlich sind Karotten und Co. die Stars der Soße. Zunächst werden jedoch Fleischabschnitte und Knochen (so gewünscht) angeröstet, ehe das Wurzelwerk hinzukommt. Tomatenmark – hier können es durchaus 50 Gramm sein – gibt nicht nur Farbe, sondern zusätzliche Würze. Nun sollte alles bräunen – aber nicht anbrennen. Wenn sich am Boden bereits Bratensatz gebildet hat, dann geht es ans Ablöschen mit Wein wie dem Ja! Natürlich Bio-Blauer Zweigelt oder Ja! Natürlich Bio-Rinderfond – Wasser geht natürlich auch, bringt aber weniger Charakteristik ein. Mehrmaliges Aufgießen kleinerer Flüssigkeitsmengen intensiviert den Geschmack.
Wie bekommt der Bratensaft seinen charakteristischen Geschmack?
Nach der Vereinigung der Zutaten braucht es dann Zeit und Geduld. Denn erst durch moderates Köcheln gehen die Aromen von Fleisch, Gemüse und Gewürze eine harmonische Verbindung ein – und wenn wir sagen Zeit, dann meinen wir das auch. Traditionelle Bratensoße darf zwischen 30 Minuten und mehreren Stunden vor sich hinköcheln, je nach Basis und gewünschter Intensität.
Ist diese schließlich erreicht, wird alles durch ein feines Sieb passiert und überschüssiges Fett abgeschöpft. Jetzt geht es ans Reduzieren. Durch langsames Einkochen verdampft die Flüssigkeit, während sich die Aromen konzentrieren. Hat der Saft die gewünschte Konsistenz, verleihen Salz und Pfeffer geschmacklich den letzten Schliff.
Die perfekte Konsistenz: Reduzieren, binden oder montieren?
Nun steht der große Augenblick – die Vereinigung mit dem Braten – fast schon vor der Tür. Ist der Saft allerdings noch zu flüssig, helfen kleine Mengen Speisestärke oder klassische Mehlbutter nach. Aber Vorsicht – hier ist Fingerspitzengefühl gefragt, denn zu viel Bindung lässt den Saft rasch mehlig und schwer wirken. Eine andere Möglichkeit bildet das „Montieren“ der Bratensoße mit Ja! Natürlich Österreichische Bio-Butter: Eiskalte Butterwürfel werden portionsweise in die nicht mehr kochende Flüssigkeit gegeben und dann kräftig eingerührt.
Wir kriegen das gebraten!
Geht Bratensaft auch ohne Fleisch? Ja! Natürlich
Nicht immer müssen Fleisch und Knochen die Basis für eine Bratensoße bilden. Mit Zwiebeln, Karotten, Sellerie und Pilzen lassen sich die charakteristischen Röstaromen herstellen. Ja! Natürlich Bio-Champignons verleihen dem Saft seine Umami-Note, während mitgeröstetes Tomatenmark Würze und Farbe gibt. Von hier an geht’s dann weiter wie gehabt: ablöschen mit Wein oder Ja! Natürlich Bio-Gemüsefond ablöschen, köcheln lassen, abseihen und bei Bedarf mit veganer Butter montieren.
Perfect Match – welche Bratensoße passt zu welchem Gericht?
Während Rindfleisch durch einen kräftigen, dunklen Bratensaft mit Rotwein, Lorbeer und Thymian oder Rosmarin noch vollmundiger schmeckt, sind beim Schweinsbraten Kümmel, Knoblauch und die klassischen Aromen des mitgebratenen Gemüses Geschmacksträger. Zarter Kalbsbraten harmoniert hingegen mit einer Soße aus Weißburgunder, Gemüse und Gewürzen. Letztere eignen sich auch bestens als Basis, um einen veganen Bratensaft herzustellen.
Kann ich Bratensaft einfrieren?
Bei all dem Aufwand lohnt es sich, Bratensoße auf Vorrat zu bereiten. Durch portionsweises Einfrieren – etwa in Muffinformen – ist der perfekte Bratensaft dann jederzeit rasch zur Hand, um Fleisch- oder andere Gerichte aufzupeppen. Ein stark reduzierter Grundsaft kann nach dem Auftauen mit Wasser oder Fond verdünnt die Grundlage für unterschiedliche Soßen bilden – und spart damit bei der nächsten Zubereitung viel Zeit und Aufwand.
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