Das beste Farbergebnis erzielt man beim Färben mit natürlichen Farbquellen bei weißen Bio-Eiern!

Mit Obst und Gemüse ganz natürlich Ostereier färben!

Natürlich Eier färben Natürlich Eier färben

Der Pflanzensud für kräftige Eier-Farben

Koche verschiedenen Pflanzen für ca. 20-40 Minuten in Wasser aus und gib den Sud durch ein Sieb. Dann lässt du die rohen Bio-Eier bis zu 10 Minuten darin kochen, damit sie eine schöne Farbe annehmen.

Nach dem Färben kannst du die Bio-Eier mit etwas Fett (Schmalz, Öl oder Butter) auf Hochglanz bringen. Gib etwas Fett auf ein weiches Tuch und reibe damit die Eier ein.

Färben mit Bio-Kaffee

Du magst es eher schlicht?

Endlich findet Kaffeesud Verwendung! Einfach den Kaffeesatz mit etwas Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und die Eier darin ca. 10-12 Minuten kochen. Aus dem Topf geben und abkühlen lassen.

Durch das Kaffee-Bad bekommen weiße Eier eine ganz natürlich bräunliche Färbung mit schönen Sprenkeln. Um die Färbung zu verstärken, beim Kochen am besten noch ein paar Zwiebelschalen zum Kaffeesud dazugeben!

Färbe-Tipp:

Wenn du die Eier noch warm (gleich nach dem Kochen) in den Farbsud gibst, nehmen die Eier die Farbe besser an. Also, je wärmer der Farbsud und die Eier sind, desto besser und intensiver wird das Farbergebnis.

Natürlich bunte Farben aus Pflanzen

Gelb bis orange gefärbte Eier

Dafür lässt du 10 Gramm Kurkuma Pulver auf 1/2 Liter Wasser 10 Minuten lang kochen, dann die Eier noch einmal für 10 Minuten dazu geben und kochen lassen. Zur Info: die Farbe kann von den getrockneten Eiern abfärben.

  • Farbe Gelb: Kamille, Johanniskraut, Curry
  • Farbe Orange: hellbraune Zwiebelschalen

Rosa bis Rot gefärbte Eier

Nimm etwa 250 Gramm Rote Rüben, schneide sie klein und koche sie mit etwa ¾ Liter Wasser eine 1/4 Stunde lang. Du kannst aber auch den Ja! Natürlich Rote Rübensaft dafür verwenden. Die Eier kannst du danach direkt dazu geben und weitere zehn Minuten mitkochen. Auch rote ZwiebelschalenHimbeersaft oder Hagebutten eignen sich.

Violett und Blau gefärbte Eier

Um eine blaue Farbe zu bekommen: Dazu nimmst du tiefgefrorene Heidelbeeren und kochst sie mit Wasser auf. Dann die Eier dazu geben und 10 Minuten kochen lassen. Färbt auch braune Eier, man muss nur aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Rotkraut oder Holunderbeerensaft können ebenfalls zum Färben verwendet werden.

Grün gefärbte Eier

Dazu nimmst du einen Kräuterstock Petersilie, schneidest das Kraut ab und klein, gibst es in einen Topf mit 1/2 Liter Wasser und kochst es 10 Minuten. Je länger die Petersilie im Wasser liegt, desto dunkler wird der Farbsud. Die Petersilie abseihen und die Eier ca. 10 Minuten im Sud kochen lassen. Mit Grüntee, Spinat oder Bärlauch erzielt man ebenfalls eine grüne Farbe.

Entdecke unser Kräuter-Sortiment

Bio-Petersilie

Unsere Bio-Petersilie wird im Burgenland kultiviert. Erkennbar ist sie an den dunkelgrünen, fiedrigen Blättern und dem würzigen Geschmack. Petersilie wird nach dem Garen in Gemüse- oder Fleischspeisen und Suppen hinzugegeben. Das Kraut verleiht den würzigen Pepp auch in Kräutersuppen und ¿saucen oder Eintöpfen.

Bio-Basilikum

Unser Bio-Basilikum kommt aus St. Andrä in dem burgenländischen Seewinkel. Dort wird er von unserem langjährigen Partner und Bio-Bauern Erwin Binder gemäß der biologischen Landwirtschaft kultiviert. Basilikum duftet und und schmeckt süß-pfeffrig, ein wenig wie nach Nelken. Getrocknet hat Basilikum einen leicht herben Geschmack.

Bio-Schnittlauch

Unser Bio-Schnittlauch zählt zu den beliebtesten österreichischen Küchenkräutern und überzeugt mit seinem mild-feinen Lauchgeschmack. Kultiviert wird er im burgenländischen St. Andrä von unserem langjährigen Bio-Partner Erwin Binder.

Bio-Oregano

Unser Bio-Oregano aus dem burgenländischen Seewinkel ist aus der mediterranen Küche nicht mehr wegzudenken. Geschmacklich überzeugt er mit einer aromatisch-würzigen Note.

Bio-Pfefferminze

Aus dem Burgenland kommt unsere Bio-Pfefferminze. Die grünen Blätter eignen sich für erfrischende Wassergetränke mit Zitrone und Gurke, aber auch für Cocktails und wohltuende Tees im Winter. Pfefferminze wird auch für Suppen, Pesto, Salate und Marinaden oder Wild und faschiertes orientalischer Art verwendet.

Bio-Kerbel

Unser Bio-Kerbel kommt aus dem Burgenland. Seine hellgrünen Blätter erinnern an Farne und sein süßes sowie würziges Aroma zeichnet ihn aus. Als Würzkraut für Suppen und Saucen wird er Großteils verwendet. Er schmeckt auch gut in Kräuterbutter, Kräuteressigen, Salate und Frischkäse.

Bio-Melisse

Aus dem Burgenland kommt unsere Bio-Melisse. Ihr erfrischendes Aroma erinnert an Zitrone oder Zitronengras. Vor allem in hellen Soßen, zu Spargel, in Cremesuppen oder leichten Essigen und Kräuterölen entfaltet sie ihren herrlichen Geschmack. Sie harmoniert auch gut mit Süßspeisen.

Bio-Thymian

Aus dem Burgenland stammt unser Bio-Thymian. Sein leicht herber und bitterer Geschmack zeichnet ihn aus. Mit Thymian werden zahlreiche mediterrane Speisen gewürzt. Gerne wird er für Suppen, Gemüsegerichte, Faschiertes, Leberknödel sowie Grillöle oder zum Aromatisieren von Honig herangezogen.

Bio-Currykraut

Unser Bio-Currykraut riecht angenehm nach dem Curry-Gewürz. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und ist mit Kräutern wie dem Löwenzahn oder der Ringelblume verwandt.

Optisches Highlight: Kräuter- und Blumenverzierung

Kaputte Strumpfhosen zuhause?

Besonders hübsch schauen die gefärbten Eier aus, wenn man Blumen und Kräuter zum Verzieren verwendet. So wird´s gemacht:

  1. Die rohen Bio-Hühnereier werden mit zarten Kräutern oder auch kleinen Blümchen belegt, mit einem Stück dünner Damenstrumpfhose umwickelt und fest abgebunden.
  2. In einen gefärbten Sud aus verschiedenen Blüten, Blättern und Gewürzen legen und darin 10 Minuten köcheln lassen. Danach mit einem Löffel herausnehmen und nach dem Abkühlen vorsichtig Strumpfhose und Kräuter entfernen.

Ostereier mal anders - mit Kräutern, Blümchen und kaputten Strumpfhosen!

Eier mit Liebe gemacht

Ja! Natürlich hat bereits 2013 mit dem Start eines Gockel-Pionierprojekts das unnötige Töten männlicher Küken in der Eierproduktion beendet und damit einen wichtigen Meilenstein in der Tierhaltung gesetzt. Als größte Bio-Marke in Österreich hat unser Nein! Vorbildwirkung für alle. Beispielsweise unser Nein! zum – selbst in der Bio-Landwirtschaft üblichen – Töten von Gockel-Küken, nur weil diese keine Eier legen.

Es freut uns, dass das Ja! zur Aufzucht der Gockel-Küken in artgemäßer Tierhaltung seit Anfang 2016 für viele Bio-Eierproduzenten zum Standard wurde. Diese österreichweit im Biobereich umgesetzte Lösung führt zu einer deutlichen Verbesserung in der Bio-Nutztierhaltung.

Ob Frühstücksei, Eiaufstrich, Hörnchen oder Eierspätzle: Sowohl unsere frischen wie auch unsere verarbeiteten Bio-Eier stammen zu 100 % aus Österreich und werden strengstens kontrolliert. Wo Ja! Natürlich draufsteht, ist eben garantiert sorgenfreier Genuss drin.

Pionierprojekt: Hühner im Obstgarten

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