Innen hart - außen zart

Unter Steinobst versteht man Früchte mit einem harten Kern in der Mitte, rundherum saftiges Fruchtfleisch und außen eine dünne Hautschicht. Steinobst wächst am besten in warmen Klimazonen und wird meist im Sommer bis in den Herbst hinein reif.

Welche Obstsorten zählen zum Steinobst?

  • Marillen
  • Pfirsiche
  • Nektarinen
  • Kirschen
  • Zwetschken
  • Oliven
  • Mandeln

Gut für uns und die Natur natürlich

Nicht nur das Äußere überzeugt uns. Auch die Inhaltsstoffe lassen sich sehen: wichtige Vitamine und Mineralstoffe stecken in den Früchten, sie bestehen aus viel Wasser und haben somit wenig Kalorien und mithilfe der enthaltenen Ballaststoffe wird unsere Verdauung unterstützt. Ernährungswissenschaftlerin Margit Fensl gibt detaillierte Einblicke weiter unten.

Steinobst hat eine besonders dünne Schale, daher nehmen Marillen, Pfirsiche oder Zwetschken mehr Schadstoffe auf. Greif zu Obst aus biologischer Landwirtschaft, hier sind die Früchte unbelastet. Bio-Bauern nutzen die Selbstverteidigungskünste der Natur und verzichten deshalb gänzlich auf chemisch-synthetische Spritz- & Düngemittel.

Bio-Sommerobst von Ja! Natürlich

Bio-Pfirsiche

In ihrer Heimat, China, gelten Pfirsiche als Symbol für ein langes Leben. Im Vergleich zur nächsten Verwandten, der Nektarine, zeigt sich der Pfirsich mit einer leicht behaarten Schale, die gegessen werden kann. Die Haut reifer Pfirsiche lässt sich übrigens ganz ohne Blanchieren einfach mit einem Messer abziehen.

Bio-Nektarinen

Bei über 3.000 Pfirsichsorten kann man schnell mal den Überblick verlieren. Eine der bekanntesten Vertreter ist die Nektarine, die als einzige Sorte keine pelzige Haut, wie sonst bei Pfirsichen üblich, hat.

Unsere Bio-Nektarinen schmecken herrlich saftig und sind aufgrund ihrer glatten Schale sehr beliebt. Hinsichtlich der Form, Farbe und dem Fruchtfleisch ähneln sie stark den Pfirsichen.

Bio-Zwetschken

Zwetschken gehören zur Pflaumen-Familie und fallen durch die tiefblaue Schale besonders auf. Der weiße Schutzfilm über der Schale sollte nicht abgewischt werden, denn dieser schützt die Früchte bei der Lagerung vor dem Austrocknen.

Unsere besonders fruchtig-süßen und aromatischen Bio-Zwetschken kommen während der Zwetschkensaison aus Österreich und während der Randzeiten aus Italien.

Bio-Pflaumen

Im Gegensatz zu den länglich-ovalen Zwetschken sind die blau-violette Pflaumen rundlicher. Weltweit gibt es über 2.000 Pflaumenarten.

Unsere Bio-Pflaumen kommen aus der sonnigen Region Apulien in Italien. Dort werden sie schon seit vielen Jahren von der Cooperative Agrinatura zu 100 % biologisch angebaut. Dank der Nähe des adriatischen Meeres und des Ionischen Meeres kühlen die Nächte hier in dem Maße ab, wie es für einen Qualitätsanbau von Pflaumen nötig ist.

Was steckt in den Bio-Sommerfrüchten?

Besonders Marillen liefern wertvolle Vitamine, aber auch bei den Kirschen haben wir gute Nachrichten. 100g Marillen enthalten 1604 µg Beta-Carotin, das entspricht 267 µg Pro-Vitamin A und decken somit zu 33% den Tagesbedarf an Vitamin A. 100g Kirschen enthalten 15 mg Vitamin C und decken damit 19% des Tagesbedarfes an Vitamin C.

Erfrischende Vitaminbomben

Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Haut und guter Sehkraft bei. Es unterstützt den Eisenstoffwechsel und vor allem unser Immunsystem.

Vitamin C unterstützt das Immunsystem, besonders während intensiver körperlicher Betätigung und ist wichtig für die Kollagenbildung bei Knochen, Knorpeln, Blutgefäßen, Zahnfleisch und Zähnen. Vitamin C strafft das Hautbild und das Bindegewebe – ein wahres Schönheits-Vitamin. Zudem schützt das Vitamin die Zellen vor oxidativem Stress. Und es ist auch bei vegetarischer und veganer Ernährung von Bedeutung, denn es erhöht die Eisenaufnahme.

je 100 g Ballaststoffe Kalorien
Bio-Pfirsiche 1,7 g 46,6 kcal
Bio-Marillen 1,5 g 44,9 kcal
Bio-Nektarinen 2,2 g 59,2 kcal
Bio-Kirschen 1,9 g 63,5 kcal
Bio-Pflaumen 1,6 g 49 kcal
Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise sind wichtig!
Margit Fensl, Ernährungswissenschaftlerin