Das Wohl der Tiere macht's aus!
Geht’s den Kühen gut, schmeckt die Milch gut, schmeckt der Käse gut, schmeckt der Sauerrahm gut… Die besondere Qualität der Ja! Natürlich Bio-Heublumenmilch ist nur möglich, weil die Standards über die gesetzlich vorgeschriebenen Kriterien hinausgehen:
- 365 Tage rund um die Uhr Freilauf für die Kühe im Sommer UND Winter – keine Anbindehaltung! (Das Gesetz erlaubt Ausnahmen auch bei Bio-Milch)
- Fütterung mit Bio-Gras, Bio-Heu und Bio-Getreide aus heimischer Bio-Landwirtschaft – kein Silofutter!
- garantiert gentechnikfrei**
Kommentare
Ich freue mich das das Interesse am Tierwohl so groß ist und ja natürlich sich in diese Richtung weiter entwickeln möchte. Ich hoffe auch das die Bauern da nicht wieder draufzahlen. Diese strengere Auflagen, Kontrollen und Kosten zu tragen haben und der Mehraufwand wird nicht abgegolten. Die Konsumenten sind bereit mehr Geld auszugeben und erwarten eigentlich das der Bauer auch mehr bekommt was aber leider nur zum Teil der Fall ist. Liebe Konsumenten ich bin ein Heumilch Bauer und produziere so wie es in der Werbung vorgespielt wird. Was aber nicht alltäglich bei jedem Betrieb so ist. Weiters praktizieren wir seid längerem eine Mutter. Bzw. Ammengebundene Kälber Aufzucht. Nicht jede Kuh ist eine gute Mutter. Ich mache es gerne für meine Tiere nur davon alleine kann keiner Leben. Da müsste der Milchpreis um mindestens 50% steigen. Deshalb Ja Natürlich lasst euch bitte was einfallen. Eine Milchpreissteigerung von 5% auf 30 Jahre gerechnet ist zu wenig. Die Konsumenten wollen genau solche Ehrlichen und echten Produkte haben aber ich glaube nicht um den Preis das damit wissentlich dieser Landwirt der das Produziert nicht davon Leben Kann sondern nur der Handel der in der Werbung alles schön redet Schöne Grüße Bernhard Kendlbacher Bergbauer aus dem Pinzgau Salzburg
Lieber Bernhard Kendlbacher danke für die Denkanstöße und deine ehrliche Meinung. Für höhere Kriterien, die mehr Tierwohl und mehr Qualität bedeuten und Ja! Natürlich auszeichnen, werden unsere Partnerbetriebe in der Landwirtschaft mit entsprechenden Zuschlägen entgolten. Ziel unserer Werbung und Kommunikation ist, dafür Verständnis bei den Konsumentinnen und Konsumenten schaffen, dass höchste Bio-Qualität mehr Aufwand in der Produktion und damit einen höheren Preis bedeutet. Gleichzeitig sind die Konsumentinnen und Konsumenten gerade besonders preissensibel – Bio darf mehr kosten, aber muss leistbar bleiben. Diesen Spagat müssen wir als führende Bio-Marke schaffen – in unser aller gemeinsamen Interesse. Liebe Grüße das Ja! Natürlich Team
Ich möchte gerne wissen, werden Kühen Hormone wie zum Beispiel das Geschlechtshormon Östrogen injiziert?
Lieber Robert, den Kühen werden keinerlei Hormone zugesetzt. Liebe Grüße, dein Ja! Natürlich Team
Ich wollte nachfragen wie der aktuelle Stand bei der Milchproduktion von den ja! Natürlich Produkten mit muttergebundenen Aufzucht der Kälber ist? Gibt es da Informationen?
Lieber Daniel, danke für deine Anfrage! Grundsätzlich ist zwischen Mutterkuhhaltung („Fleischproduktion“) und Milchviehhaltung zu unterscheiden. Hingegen der klassischen Milchviehhaltung verbleiben in der Mutterkuhhaltung beim Ja! Natürlich Weidejungrind die Kälber abhängig von der Produktionsform Monate bzw. bis zur Geschlechtsreife bei der Mutter. Das Kalb bekommt Kolostralmilch (Milch von der eigenen Mutter) zur Immunabwehr und zum langsamen Aufbau des Verdauungstraktes laufend etwas Raufutter (bspw. Heu). Milchaustauscher oder ähnliches sind bei Ja! Natürlich nicht zulässig. Die Kälber werden dann nach Abheilung der Nabelschnur bzw. nach spätestens einer Woche in der Regel in Gruppen mit anderen Kälbern gehalten. Ein ständiger Sozialkontakt zu Artgenossen muss immer gegeben sein. In der Milchviehhaltung unterstützen wir Betriebe die eine muttergebundene Aufzucht der Kälber durchführen und forcieren auch Projekte dahingehend, jedoch ist es uns aufgrund derzeitigen Haltungsstandards und Produktionssystemen nicht überall möglich. Wir bieten jedoch Bio-Vollmilchkalb an, welches auf österreichischen Bio-Betrieben aufgezogen und auch bei heimischen Schlachtbetrieben geschlachtet wird. Wir hoffen diese ausführliche Antwort hilft dir weiter. Liebe Grüße, dein Ja! Natürlich Team
Vielen Dank für ihre ehrliche Antwort. Damit hat sich die Ja Natürlich Milch/Heumilch eindeutig abgeschossen. Ich erwarte bei Heumilch, dass das Kalb mindestens 4 Wochen bei der Mutter bleibt oder sie zumindest 2x am Tag zum Trinken sieht. Nach der Geburt sofort zu trennen ist für diese Milch für mich ein absolutes No Go!!!! Egal ob Bio oder Heu…die Trennung von der Mutter ist für mich das ausschlaggebenste Argument!!!! Ich wäre bereit für eine Milch wo das Kalb mindestens 3-4 Monate bei der Mutter bleibt, das 5-fache zu zahlen. Und es wäre für mich das größte Werbe und Wettbewerbsargument überhaupt!
Liebe Karin, vielen lieben Dank für deine Nachricht. Wir können deine Meinung natürlich nachvollziehen und können an dieser Stelle nur wiederholen, was wir bereits in unserem vorigen Kommentar zum Ausdruck gebracht haben: wir und unsere Partner:innen-Betriebe sind sehr bemüht um noch höhere Tierwohlstandards einzuführen und wir arbeiten in der Milchproduktion weit über den üblichen Tierwohlstandards. Du kannst dir jedenfalls sicher sein, dass wir Anmerkungen und Kritik wie wir sie von dir erhalten haben, immer mit beteiligten Personen teilen. Danke dafür. Alternativ können wir dir unsere pflanzlichen Milchalternativen empfehlen. Alles Liebe, dein Ja! Natürlich Team
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