Cremig, nussig, vielseitig

In der veganen Küche wird Mandelmus zu Recht schon länger als vielseitiger Alleskönner gehandelt – es ersetzt dank seines Fettgehalts und der cremigen Konsistenz Butter, Eier oder Schlagobers und macht in Sachen Rohkost eine ebenso gute Figur wie beim Backen. Auch wenn Mandeln botanisch gesehen näher mit Pfirsichen und Marillen verwandt sind als mit Nüssen, ist es vor allem ihr fein-nussiger Geschmack, der das Mus zu einem echten Gewinn für Süßspeisen und pikante Gerichte macht.

Mandelmus

Vielfältiger Einsatz: Mandelmus in Weiß

Die Frage, wie du überall das weiße Mandelmus aus blanchierten Mandeln einsetzen kannst, beantworten wir gerne: fast überall! Hier eine kleine Entscheidungshilfe:

Mandelmus beim Backen

Weißes Mandelmus:

  • macht Gemüsecremesuppen und Eintöpfe ähnlich wie Schlagobers noch cremiger, ohne mit dem Geschmack der Hauptzutat zu konkurrieren
  • eignet sich gut zum Backen, Füllen und Bestreichen von Kuchen, Muffins und Keksen
  • verfeinert mit seinem milden Geschmack Saucen und Dressings und lässt sich mit Wasser, Senf und Zitronensaft zu einer pflanzlichen Mayonnaise rühren
  • bildet die optimale Grundlage für süße und pikante Aufstriche und Dips – hervorragend zu saftigem Roggenbrot, Nussbrot oder Früchtebrot
  • verleiht Smoothies, Frühstücksbreien und Müslis, Mehl- wie Süßspeisen eine nussige Mandelnote
  • hält auch den kräftigeren Gewürzen in orientalischen und asiatischen Speisen Stand
  • bietet eine cremige Basis für würzige Dips und Marinaden zu Gemüse und Fleisch

Köstliche Komplizen: Die 13 besten Kombinationen mit Mandelmus

  1. Pasta: mit gedünsteten Zwiebeln und Kräutern als schnelle cremige Sauce zu Teigwaren oder spiralisiertem Gemüse
  2. Melanzani: mit Zitronensaft gemischt als Dressing zu gerösteten Melanzani, in Aufläufen oder in Baba Ganous
  3. Getreide: mit Haferflocken in Porridge oder Overnight Oats sowie in Haferkeksen, zum Aromatisieren von selbstgebackenem Granola oder für mehr Cremigkeit unter Risotto, Hirse oder Polenta gerührt
  4. Äpfel: zum Bestreichen vom Boden eines Apple-Pies, Apfelstrudels oder puren Apfelspalten, zum Füllen von Bratäpfeln und zum Verfeinern von Apfelmus
  5. Hülsenfrüchte: anstelle von Tahin für Hummus aus Kichererbsen, Bohnen oder Linsen, zum Binden von Bohnen-Burgern und Linsen-Laibchen
  6. Curry: für besonders cremige Currys, thailändische Suppen und würzige Gemüsepfannen

  1. Dunkle Schokolade: gemeinsam im Kuchenteig, in Chocolate Chip-Cookies, als cremige Pralinenfüllung oder Ergänzung zum Schokofondue
  2. Toastbrot: erst bestrichen, dann als Arme Ritter bzw. French Toast in der Pfanne herausgebacken oder als Brotpudding im Ofen gebacken
  3. Bananen: in Milchshakes gemixt, mit gefrorenen Bananen zu „Nicecream“ püriert oder einfach zum Eintunken
  4. Sojasauce: für asiatische Dips und Salatdressings, mit Ingwer und Chili als Sauce für asiatische Spieße mit Huhn, Rind bzw. Tofu oder im Pad Thai
  5. Süßkartoffeln: als Dip zu knusprigen Pommes und Wedges, zum Überbacken als Gratin, als „Kräuterbutter“ zu Ofenkartoffeln oder in Süßkartoffel-Brownies verbacken
  6. Trockenobst: zum Füllen von Datteln und Feigen oder zu Energiebällchen und Fruchtriegeln verarbeitet
  7. Wurzelgemüse: als Dip zu Rohkost wie Karottensticks und Ofengemüse, in der Pastinaken-Cremesuppe, zusammen mit Roten Rüben als Brotaufstrich

Tipp: Cremig bis zum letzten Löffel

Wenn sich mit der Zeit Öl aus den Mandeln an der Oberfläche sammelt, dieses nicht weggießen, sondern mit einem Löffel gut umrühren, so bleibt das Mus cremig.

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