Hans Titz Hokkaido Kürbis Hans Titz Hokkaido Kürbis
Im Portrait

Hans Titz: Erntet im Seewinkel Hokkaido-Kürbisse

Seewinkel, Burgenland

Entsprungen ist sein Betrieb einer klassischen burgenländischen Mischwirtschaft: 1989 übernahm er den Ackerbau, aber auch die Vieh- und Weinwirtschaft von seinem Onkel. Ein Schwerpunkt lag damals auf dem Rübenanbau, die Viehwirtschaft gab er hingegen auf, da sie sich nicht rentierte. Als sich hinsichtlich der Anbauflächen eine Veränderung ergab, hatte Hans Titz einen guten Riecher: Er experimentierte privat in seinem Hausgarten mit Kräutern. Mit Erfolg. 2003 trat Ja! Natürlich an ihn heran und gewann ihn als Produzenten: „Für mich war das Anklopfen von Ja!Natürlich das i-Tüpfelchen zum Umstieg auf biologische Landwirtschaft“, sagt Titz heute. Er hatte bereits damit kokettiert, mit dem konkreten Angebot stellte er den Betrieb schließlich auf biologische Bewirtschaftung um. Vom Beginn des Neuanfangs an war der Kürbis dabei.

Hans Titz Hokkaido Kürbis
Hans Titz Hokkaido Kürbis

Saat direkt aufs Feld

Dieser findet im Seewinkel die idealen Bedingungen vor: „Aber bei uns wächst eh alles“, lacht Hans Titz. „Die Sonne und das Klima des Seewinkels bringen hervorragenden Hokkaido-Kürbis hervor.“ Die Arbeit auf dem Kürbisfeld beginnt für ihn im Frühjahr: Nach dem Vorbereiten der Fläche sät er, je nach Temperatur, Ende April/Anfang Mai die Bio-Samen aus. Diese werden zugekauft und kommen direkt in die Erde – die zweimaligen Versuche des Vorziehens der Pflanzen haben Hans Titz nicht überzeugt.

Hans Titz Hokkaido Kürbis
Hans Titz Hokkaido Kürbis
Hans Titz Hokkaido Kürbis
„Die Sonne und das Klima des Seewinkels bringen hervorragenden Hokkaido-Kürbis hervor.“
Hans Titz, Kürbisbauer aus Apetlon

Geschert, gestriegelt und natürlich bestäubt

Sind die Samen erst einmal in der Erde, dann macht vor allem die Natur ihre Sache. In den ersten Wochen ist Wärme entscheidend, bewässert wird nur, wenn es wirklich nötig ist. Zweimal wird „geschert“ und „gestriegelt“, die Beikrautregulierung erfolgt später händisch. Und für die Bestäubung der Blüten hat er sich spezielle Partner engagiert. Ein Bienenzüchter hat seine Stöcke bei Hans Titz aufgestellt – eine Win-Win-Situation für alle: Die Kürbisse werden bestäubt und die Bienen haben Nahrung.

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Klopftest beim Kürbis

Ende August/Anfang September erfolgt schließlich die Ernte der reifen Früchte. Klingt ein Kürbis beim Klopfen dumpf und hohl, dann ist er für den Verzehr bereit. Oder aber zum Einlagern: „Ein gut ausgereifter Kürbis hält bei kühler und trockener Lagerung bis zu einem halben Jahr“, sagt der Kürbisbauer. Und er weiß auch, wie das Gemüse, das genau genommen eine Beere ist, am besten schmeckt: „Als Kürbisgulasch, also angebraten und in Gulaschsaft gedünstet, oder mit Kräutersalz bestreut, etwas Öl beträufelt und im Rohr gebacken“, verrät Hans Titz, wie er den Kürbis am liebsten genießt.

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Bio-Hokkaido

Unser rundliche Bio-Hokkaido überzeugt mit seinem feinen, saftigen Fruchtfleisch, welches einen leicht-nussigen Geschmack bietet. Die dünne, orangefarbene Schale des Hokkaidos kann mitgekocht und gegessen und somit kann der Kürbis im Ganzen verwendet werden. Gemäß der biologischen Landwirtschaft wächst er in Österreich heran.

Pflanze, die aus einem Karton herauswächst als Green Packeging Icon
Green
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